Neujahrsempfang und Kücheneinweihung am 17.01.2016

Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr und einem herzlichen Dank begrüßte der Ortsvorsteher und Vorsitzender des „Hausener Verein für Heimat und Brauchtum e.V.“, Jörg Albert zu Beginn des Neujahrsempfangs zahlreiche Helfer und Gäste. Ein besonderer Dank schloss er für diejenigen an, die sich bei den vielen Aktivitäten im vergangenem Jahr um den Heimatverein verdient gemacht hätten.

Ein besonderer Gruß galt dem Bürgermeister und Hausherr des „Karl-Dippoldsmann-Haus“, Klaus Wagner, der sich in seiner Ansprache sehr lobend über die Eigeninitiative bei den Küchenumbauarbeiten, sowie der Renovierung des Gemeinschaftsraumes äußerte.

Unter den Gästen befanden sich auch die syrischen Flüchtlinge, die tatkräftig bei den Umbauarbeiten mitgeholfen hatten.

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Rückblick auf vielfältige Aktivitäten

In seinem Rückblick wies der 1. Vorsitzende Albert auf die vielfältigen Aktivitäten des Vereins, die in diesem Jahr ihren Höhepunkt im Küchenumbau und den Renovierungsarbeiten fanden. Danach seien schon vor drei Jahren die ersten Ideen entstanden, die im Juni 2013 in einer Ortsbeiratssitzung befürwortet wurden. Auch der Gemeindevorstand habe „grünes Licht“ gegeben, nachdem die Annette- Hellwig-Stiftung“ eine großzügige zweckgebundene Spende zugesagt hatte. Die VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg leistete ebenfalls eine Spende im Rahmen ihrer Vereinsförderung.

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Malermeister Norbert Braun führte umfangreiche Arbeiten, bis auf den Materialaufwand, kostenlos durch. Die Detailplanung und Kostenermittlung lag in den Händen von Planer Erwin Albert, der ebenfalls ehrenamtlich tätig war.

So konnten, führte Albert weiter aus, vom 14. Dezember 2015 bis zu 16. Januar 2016 die Maßnahmen von zahlreichen Helfern mit Erfolg umgesetzt werden. Lediglich 12 Arbeitstage und 850 Arbeitsstunden mit durchschnittlich 6 – 8 Personen seien nötig gewesen, um die Arbeiten nach guter Vorarbeit und Planung erfolgreich auszuführen.

Norbert der Baumeister

„Besonders müssen wir jedoch Norbert Braun ein herzliches Danke sagen“, hob Albert hervor, „der seine Firma in dieser Zeit außen vor gelassen hat und sogar einen seiner Mitarbeiter unentgeltlich mitbrachte“. „Dieses kann man nicht hoch genug anrechnen“, betonte Albert unter Applaus der Besucher.

Mit einem Präsentkorb und einer Urkunde „Norbert der Baumeister“ ehrten die beiden Vorstandsvertreter Karl-Heinz Klinger und Jürgen Eckhardt Brauns Engagement.

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Herzlichen Dank an die Annette-Hellwig-Stiftung

Gedankt wurde auch der Annette-Hellwig-Stiftung, die durch ihre großzügige Spende die Umsetzung des Projektes von der finanziellen Seite erheblich erleichtert hat.

Drei Bauhelfer aus Syrien

Ein ebenfalls herzliches Dankeschön wurde den drei syrischen Bauhelfern Khalil, Sipan und Firas ausgesprochen, die hervorragenden Einsatz zeigten und Freunde unter den Hausener Helfern gefunden hätten, betonte Jörg Albert in seiner Ansprache. Unter anhaltenden Beifall rief er ihnen zu: „Es hat wirklich Spaß mit Euch gemacht und Ihr seid wirklich dufte Typen“. „Wir wünschen Euch weiterhin alles Gute für die Zukunft“.

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Küchenumbau nicht unumstritten

Obwohl der Küchenumbau nicht unumstritten war, ist der Erfolg des Werkes jetzt allgemein anerkannt. So wurde eine neue Wand, die jetzt 20 cm in den Raum hineinragt, mit einem Dach versehen. Im Bereich des Tisch- und Stuhllager wurde eine große Tür eingebaut. Zwei Vitrinen (rechts und links daneben) und ein abschließbarer Schrank wurden ebenfalls in der neuen Wand untergebracht.

Das Highlight ist aber der Kücheneinblick hinter einer Glasscheibe, das  mit einem Rollo versehen wurde und die Küchenaktivitäten transparent macht.

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Die Küche wurde mit modernen Küchengeräten, wie zwei Backöfen, Cerankochfeld, Dunstabzugshaube, Spülmaschine und Kühlschrank u.a. ausgestattet. Eine Durchreiche soll das Auf- und Abtragen von Geschirr, Speisen und Getränken vereinfachen.

Zur Nutzung der neuen Küche gibt es schon zahlreiche Ideen, wie z.B. Kinderkochen des Kindergartens, Männerkochen der Skatfreunde und des Singkreises und Seniorenkochen des Seniorentreffs.

Selbstverständlich wurde die Küche zur Einweihung gleich genutzt und ein von Klaus Baschnagel und dem syrischen Koch, Samer, zubereitetes schmackhaftes Essen gereicht.

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Bürgerschaftliche Leistung anerkannt

Aus Anlass dieser bürgerschaftlichen Leistung übergab der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins aus eigenen privaten Mitteln eine Spende in Höhe von 500,- Euro über die SPD. In seinem Grußwort lobte Hühn die Leistung der Hausener Dorfgemeinschaft. Die Leistung im Ehrenamt verdient hohe Anerkennung, die die SPD mit dieser Spende zum Ausdruck bringen will.

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Abschließend dankte der Vorsitzende Albert allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern und Sponsoren, für die geleisteten Arbeiten im abgelaufenen Jahr und warb gleichzeitig um die Unterstützung für das diesjährige Jahr 2016. Daraufhin traten spontan viele Besucher als Mitglieder in den Verein ein.

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Neuer Vorstand lenkt nun die Geschicke des „Frauenstammtisch“ Hausen.

In der Jahreshauptversammlung am Freitag, 14. Januar 2016 wählten die Vereinsmitglieder des „Frauenstammtisch“ Katja Neumann, Andrea Allendorf  zum neuen Vorstand.

Gerd Neumann und Karsten Allendorf wurden am 20. Dezember 2014 als neue Vorsitzende des Reservistenvereins gewählt.

Somit führt das Team Neumann / Allendorf  nun den Reservistenverein und der Frauenstammtisch.

Die Redaktion wünscht viel Erfolg bei ihren neuen Vereinsaktivitäten.

 

Bei näheren Informationen melden wir umgehend nach.

Hausen blickt zurück in die Steinzeit und informiert Besucher über historische Funde

Weit in die Vergangenheit

Hausen. Erleben, ansehen und anfassen kann man die Relikte aus der Frühzeit der Menschheitsgeschichte nicht irgendwo auf der Welt, sondern quasi direkt vor unserer Haustür: in dem Oberaulaer Ortsteil Hausen.

Um die Fundorte bekannt zu machen und um mehr Menschen an diesem geografisch so nahen Blick in die allzu ferne Vergangenheit teilhaben zu lassen, haben die Steinzeitfreunde Hausen am Fundort der Artefakte, dem „Birket“ eine Informationswand aufgestellt. Am Sonntagmorgen wurde die offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Dass auf der Rückseite der Infotafel ein Nobel-Bienenhotel installiert wurde, ist eigentlich nur der Idee der sinnvollen Raumnutzung geschuldet.

Einige Oberaulaer hatten sich am Sonntagmittag zur Einweihung der Steinzeit-Informationstafel am Hausener Birket eingefunden. Darunter (ab 4. von links) der Vorsitzende der Steinzeitfreunde Hausen, Uwe Bickert, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Dieter Groß, Bürgermeister Klaus Wagner, Susanne Rohleder vom Amt für Bodenmanagement Homberg, Ortsvorsteher Jörg Albert und Herbert Heinisch, Filialleiter der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg. Foto: Löwenberger

Zwölf Fundorte eingezeichnet

Zentrales Element der Infotafel ist eine Luftaufnahme der Region um Oberaula, die gemeinsam mit der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze), erarbeitet wurde. Insgesamt sind hier zwölf historische Fundorte eingezeichnet. Fünf Wandervorschläge zwischen 3,5 und 12 Kilometern helfen, die Ziele zu erwandern.

Für Nutzer von Navigationsgeräten und Geocacher ist zudem jeder Fundort mit den entsprechenden Koordinaten versehen. Auf kleinen „Fotos“ werden hier Bodendenkmäler, Hügelgräber und Wallanlagen aus Laserscandaten über so genannte „Digitale Geländemodelle“ sichtbar gemacht. Darunter gibt es kleinere Infoblätter, die über Zeit, Ort und Art der aufgefundenen Artefakte, deren Verbleib – und das Insektenhotel – informieren.

Unterstützung

„In etlichen Arbeitsstunden haben die Steinzeitfreunde Hausen die Infotafel geplant, gebaut und aufgestellt“, berichtete der Vorsitzende, Uwe Bickert, nicht ganz ohne Stolz. Finanziert wurde das Projekt aus der Vereinskasse mit Unterstützung durch das Land Hessen und der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg.

Nicht zuletzt auf Grund der zahlreichen Fundorte innerhalb der Gemarkung bezeichnete auch Bürgermeister Klaus Wagner die neue Informationstafel nicht nur als „Bereicherung für den Ortsteil Hausen sondern für die gesamte Gemeinde“.

Von Bernd Löwenberger

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