Steinzeitfreunde Hausen

am Sonntag 11. Januar 2015

Das Birket zwischen Hausen und Oberaula ist ein Fundplatz altsteinzeitlicher Artefakte. Bereits vor 500 000 Jahren kamen die Steinzeitmenschen dort hin um sich den Quarzit zur holen um daraus Werkzeuge zu fertigen. Einige Funde sind im Landesmuseum Kassel und im Museum der Schwalm ausgestellt.

Sonderthema in diesem Jahr ist: „Wohnen in der Steinzeit“ die Wärmedämmung vor 3400 Jahren war nachweislich so gut wie die von Heute. Eine rekonstruierte Wand aus der Bronzezeit wird ausgestellt, sowie weitere Exponate und original Fundstücke zum anfassen.
Es werden Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsener angeboten:
• Feuer machen mit Zunder und Pyrit
• Feuer machen mit dem Feuerquirl oder Feuerbogen ( hat noch nie geklappt)
• Stockbrot überm Lagerfeuer
• Bohren, Sägen hacken mit Steinzeitwerkzeug

Der Alpenüberquerer und Steinzeitexperte Ingo Schuster und die Steinzeitfreunde Hausen sind aktiv dabei.
Es wird deftiges und süßes Essen, sowie kalte Getränke, aber auch Honigpunsch und Glühwein zu steinzeitlichen Preisen, angeboten.
Für Kinder und aktive Erwachsene ein Event in der Natur.

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Stockbrot am Lagerfeuer, das Highlight nicht nur für die Kinder.

Für einen Beitrag im Hessentipp am Freitag 9. Januar 2015 um 18:45 Uhr war am 4. Januar ein Team des hr Fernsehens in Hausen um Aufnahmen vom Steinzeitplatz und der Fundstelle zu machen.15.01.04 hr bei den Steinzeitfreunden2Steinzeitfreunde 157 (2)

Neuer Vorstand gewählt.

Der Reservistenverein „Alte Kameraden“ Hausen mussten auf ihrer Weihnachtsfeier am 20. Dezember ein neuen Vorstand bilden, da der Posten des 1. Vorsitzenden seit Monaten verweist war.

Gute Vorbereitung sorgte für eine zügige Wahl.

Mit Gerd Neumann (1. Vorsitzender) und Karsten Allendorf (2. Vorsitzender) sind zwei „Neue“ an die Spitze des Vereins gewählt worden. Markus Allendorf (3. Vorsitzender) und Dirk Battenberg (Kassierer) machen den neuen vierköpfigen Vorstand komplett. Mit auf dem Bild ist Ralf Schäfer, der nicht mehr für den Vorstand kandidierte.

(v.l.) Karsten Allendorf, Dirk Battenberg, Markus Allendorf, Gerd Neumann, Ralf Schäfer

 

 

 

 

 

„Hört der Engel helle Lieder“

Stimmungsvoller Liederabend in Oberaula

Zu einem adventlichen Liederabend am 3. Advent hatte der Singkreis Hausen und der MGV Breitenbach, der durch Sänger aus Niederaula verstärkt wird, in die Kirche nach Oberaula geladen.

Unterstützt durch den Posaunenchor Oberaula hatte der Chorleiter beider Chöre, Uwe Pfeiffer, ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Über den populären Schlager der 50er Jahre „Zwei Spuren in Schnee“ bis hin zu Beethovens „Hymne an die Nacht“, bearbeitet von Friedrich Silcher, reichte der musikalische Bogen der Chöre.

Weihnachtslieder aus Venezuela „Corramos“ und Polen „Luleise Gottessohn“ gehörten zum eingeübten Repertoire der Sängerinnen und Sänger, aber auch sehr andächtige Stücke, wie die „Weihnachtsglocken“ von Hermann Sonnet.

Der Posaunenchor bereicherte das Konzert mit einigen sehr bekannten Melodien , wie „Freue dich Welt“ und „White Christmas“, das von Bing Crosby in den 40er Jahren bekannt gemacht wurde.

Ein Höhepunkt des Konzerts war sicherlich das Lied „Der kleine Trommler“, das in den 40er Jahren in den USA geschrieben wurde und dessen Rhythmus und Intensität unter die Haut geht.

Ein weiteres das Konzert beschließender Höhepunkt war der von beiden Chören gesungene Andachtsjodler, der im 18 Jahrhundert  in Südtirol geschrieben wurde und auch nordhessische Sänger zu Jodelkünstlern machte.

Zwei gemeinsam von allen Besuchern gesungene Weihnachtslieder beendeten den besinnlichen Abend, dessen Gefallen von den Besuchern durch langen Beifall bekundet wurde.