Autor: Karl-Heinz Klinger

Zusammenhalt und Ehrenamt prägen den Neujahrsempfang


Beim traditionellen Neujahrsempfang des Hausener Vereins für Heimat und Brauchtum e.V. konnte der Vorsitzende Jörg Albert zahlreiche Gäste erstmals im „Karl-Dippolsmann-Haus“ willkommen heißen. Neben Vereinsmitgliedern und Unterstützern freute sich Albert besonders über die Anwesenheit der Ehrengäste Bürgermeister Klaus Wagner, Kirchenpatron Dankwart v. Dörnberg, Pfarrer Jonas Betz sowie Vertreter der Mitgliedsvereine. Sie unterstrichen die enge Vernetzung des Heimatvereins in der Gemeinde.

In seiner Begrüßungsrede blickte Albert auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Verein, der vor zwei Jahren sein 25-jähriges Bestehen feierte, habe mit vielfältigen Veranstaltungen wie dem Kartoffelfest, dem traditionellen Ständchenspielen, der Herausgabe des beliebten Hausen-Kalenders sowie erstmals am 23. Dezember mit einem gut besuchten Weihnachtsmarkt am Gestüt Höny-Hof in Zusammenarbeit mit der Besitzerfamilie Schlumbohm erneut gezeigt, wie lebendig die Dorfgemeinschaft ist. Gleichzeitig würdigte er die engagierte Arbeit der rund 140 Mitglieder, die sich in zahlreichen Bereichen aktiv einbringen. „Das Ehrenamt ist das Herz unserer Gemeinschaft. Nur durch diese Vielfalt an Engagement bleibt unser Dorf lebenswert“, betonte Albert.

Bürgermeister Wagner knüpfte in seinem Grußwort an die Ausführungen des Vereinsvorsitzenden an und dankte allen ehrenamtlich Tätigen. Wagner, der aufgrund eines Sportunfalls einen achtwöchigen Arbeitsausfall hinnehmen musste, hob die Freiwilligen Feuerwehren beispielhaft hervor. Zudem erinnerte er an das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen die sich wieder für die am 15. März stattfindenden Kommunalwahlen aufstellen haben lassen.

Kirchenpatron Dankwart v. Dörnberg sprach in seinem Grußwort die momentane Kirchenpolitik an und erläuterte auch die drei Farben die die Kirchen bekommen haben. Das bedeutet für viele Kirchen, auch in unserem Kirchspiel das aus.

Klaus Baschnagel bedankte sich als Marktleiter des Sommermarkts in Oberaula für die vielfältige Unterstützung durch den Hausener Heimatverein.

Donata Schenck zu Schweinsberg berichtet über ein Vorhaben des DRK Ortsverein Oberaula. Es wird in naher Zukunft ein Info-Veranstaltung zum Thema Blackout – Bevorratung von Lebensmittel und Wasser, batteriebetriebenes Radio und Taschenlampen u.s.w. angeboten werden.

🕊️ Kirchenvorstandswahlen am 26. Oktober 2025

Der neu gewählte Kirchenvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Christiane Hofmann
  • Rado Fleischmann
  • Helga Hennighausen

Nicht erneut kandidiert und damit aus dem Gremium ausgeschieden sind:

  • Bärbel Hellwig
  • Donata Schenck zu Schweinsberg

Ortsvorsteher und Vereinsvorsitzender Jörg Albert dankte im Namen der Hausener Dorfgemeinschaft allen bisherigen sowie den neu gewählten Mitgliedern des Kirchenvorstandes für ihr Engagement.

🗳️ Kommunalwahl am 15. März 2026

Für den Ortsbeirat tritt erneut eine Gemeinschaftsliste mit acht Kandidatinnen und Kandidaten an. Es kandidieren:

  • Maya-Leonie Stumpf
  • Patricia Albert
  • Helena Gottschlich
  • Ilja Rühl
  • Rico Lipphardt
  • Alexander Erler
  • Jörg Albert
  • Erwin Albert

Jürgen Eckhardt, Bärbel Hellwig und Norbert Braun kandidieren nicht mehr für den Ortsbeirat.

 

Hersfelder Zeitung

SG Aulatal: Adrovic steigt im Sommer ein

Enis Adrovic wird Trainer der Aulataler

Doch auch die SG Aulatal hat die Weichen für die sportliche Zukunft gestellt und präsentiert Enis Adrovic als neuen Trainer der ersten Mannschaft. Der Niederjossaer, der zuletzt beim ESV Hönebach tätig war, wird zur Saison 2026/27 Friedrichs Nachfolge antreten. Ausschlaggebend waren insbesondere sein klares sportliches Konzept, seine moderne Trainingsphilosophie sowie seine Persönlichkeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Klubs. „Wir sind davon überzeugt, dass er unserem Verein wichtige Impulse geben wird“, erklärt die sportliche Leitung.

Friedrich war von 2017 bis 2022 Trainer des TSV Schwarzenborn und wechselte im Sommer 2022 zur SG Aulatal. Mit dem Gruppenligisten gelang ihm 2024 der Aufstieg in die Verbandsliga. Bereits vor der Winterpause hatte er angekündigt, seine Tätigkeit im Aulatal nach der laufenden Saison zu beenden.

Mit ihm wechselt auch Dustin Bambey an den Engelhain, der künftig als spielender Co-Trainer fungieren wird. „Die Art und Weise der Gespräche mit den Verantwortlichen des TSV hat von Anfang an sehr gut gepasst. Offen, selbstkritisch, loyal und reflektiert wurde klar dargestellt, wo die Reise kurz-, mittel- und langfristig hingehen soll. Diese klare Idee, die ähnliche Philosophie sowie die vorhandene Power und das große Potenzial im Kader haben uns überzeugt“, erklärt Friedrich. BK/RED FOTO: ALICIA KRETH

Schwälmer Allgemeine


Freitag
, 9. Januar 2026

Crowd-Fun­ding-Pro­jekt war vol­ler Er­folg

IFO Ober­au­la 1977 ar­bei­tet wei­ter am Wie­der­auf­bau des Ver­eins­hei­mes

Ober­au­la – Die In­ter­es­sen­ge­mein­schaft Frei­zeit­sport Ober­au­la (IFO) sagt vie­len Dank für alle klei­nen, gro­ßen und ganz gro­ßen Spen­den­un­ter­stüt­zun­gen, die das Crowd-Fun­ding-Pro­jekt ge­mein­sam mit der Volks­bank Mit­tel­hes­sen und deren Zweig­nie­der­las­sung, dem VR-Bank­ver­ein Bad Hers­feld-Ro­ten­burg, ein­ge­spielt hat. Das teilt der Ver­ein jetzt mit.

Auf­grund der von Spen­dern ein­ge­zahl­ten Un­ter­stüt­zun­gen konn­te durch das Pro­jekt ein wei­te­rer Be­trag in Höhe von 5000 Euro sei­tens der Volks­bank Mit­tel­hes­sen an den Ver­ein aus­ge­schüt­tet wer­den. Die Spen­den wer­den aus­schlie­ß­lich zum Wie­der­auf­bau des Ver­eins­hei­mes ver­wen­det, heißt es wei­ter.

Nach dem Brand läuft die Sa­nie­rung des Ver­eins­heims „Gril­le“: Die In­nen­wän­de der Ge­bäu­de­räu­me sind ge­spach­telt und ge­stri­chen, die Ofen­wand ist fer­tig­ge­stellt, die De­cken­auf­hän­gung ist mon­tiert, der Fuß­bo­den ist grun­diert und der Aus­glei­chestrich ist ein­ge­bracht. Teil­wei­se ist be­reits der Fuß­bo­den ver­legt, die Fi­na­li­sie­rung des Fuß­bo­dens soll noch vor Weih­nach­ten er­fol­gen, die Elek­tro- und Sa­ni­tär­in­stal­la­ti­on ist na­he­zu fer­tig­ge­stellt.

Die In­nen­ein­rich­tung la­gert be­reits in Räu­men der IFO, Kü­chen­zei­le und wei­te­re Ein­rich­tung war­ten auf den Ein­bau. Hier­für seien viele hel­fen­de Hände und der Ver­pfle­gungs­trupp seit Fe­bru­ar aktiv ge­we­sen. Die fi­nan­zi­el­le Be­las­tung des Ver­eins sei durch das Pro­jekt er­leich­tert wor­den.

Der­zeit lau­fen die fi­na­len Ar­bei­ten für das In­nen­le­ben des Ge­bäu­des und der not­wen­di­gen Ein­rich­tun­gen. Die end­gül­ti­ge Fer­tig­stel­lung soll im Ja­nu­ar/Fe­bru­ar er­reicht wer­den.

Für die Au­ßen­an­la­ge(n) hat sich die IFO beim Re­gio­nal­ma­nage­ment Knüll um Un­ter­stüt­zung be­wor­ben, ein po­si­ti­ver Be­scheid auf Grund­la­ge des vor­ge­stell­ten Wie­der­auf­bau­kon­zep­tes für die Au­ßen­an­la­gen wurde im No­vem­ber über­mit­telt.

Da­nach hat der För­der­aus­schuss des Re­gio­nal­ma­nage­ments der För­de­rung des Pro­jek­tes durch das Lea­der-Pro­gramm ein­stim­mig zu­ge­stimmt und das Pro­jekt steht in der Rang­fol­ge an Platz 1 der fünf­ten Prio­ri­sie­rungs­tran­che des Jah­res 2025.

Die Höhe der Be­zu­schus­sung er­gibt sich nach Prü­fung des of­fi­zi­el­len An­tra­ges durch die Be­wil­li­gungs­be­hör­de beim Schwalm-Eder-Kreis. Die Ar­bei­ten für die Au­ßen­an­la­ge wer­den im Früh­jahr be­gon­nen.SRO