Hersfelder Zeitung


Freitag
, 13. März 2026

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Schwälmer Allgemeine


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Vol­ler Sor­gen geht‘s für Au­la­tal in die Rück­run­de

Ober­au­la – Die SG Au­la­tal star­tet in die Rück­run­de: Im ers­ten Grup­pen­li­ga-Spiel im neuen Ka­len­der­jahr er­war­tet das Team aus dem süd­li­chen Knüll die SG Frei­en­stein­au (So. 15 Uhr, Sport­platz Ober­au­la).

Dabei wird sich zei­gen, wie gut Au­la­tal auf den Auf­takt vor­be­rei­tet ist. Die ver­gan­ge­nen Trai­nings­wo­chen waren näm­lich nicht be­son­ders gut. „Wir konn­ten meist nur mit zwei Drit­teln des Teams trai­nie­ren“, sagt Coach Mar­tin Fried­rich. Wenn es gegen den Ta­bel­len­fünf­ten gilt, wer­den bei den Gast­ge­bern Dus­tin Bam­bey, Felix Wind, Henry Voll­brecht, Nils Fi­scher und Be­ne­dikt Saul feh­len.

11.03.2026
OBERAULA Minister gratuliert aus Wiesbaden
Happy Birthday! Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg hat am Dienstagabend ihren 75. Geburtstag gefeiert. – Fotos: Hendrik Urbin

Happy Birthday! Rotkreuz-Präsidentin Donata von Schenck feiert 75. Geburtstag

Hausen- Besonderes Jubiläum mit viel Prominenz im kleinen Örtchen Hausen (Gemeinde Oberaula) im Schwalm-Eder-Kreis. Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg hat dort am Dienstagabend ihren 75. Geburtstag gefeiert. Rund 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft waren geladen, um der vielbeschäftigen und sozial engagierten Dame zu gratulieren.

Donata von Schenck steht als Präsidentin dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Fulda vor. …

Viele legen mit 75 Jahren entspannt die Füße hoch und genießen das Leben, nicht aber Donata von Schenck. Sie steht als Präsidentin dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Fulda vor und ist höchste Repräsentantin der Hilfsorganisation. „Mit jungen, frischen Ideen und einzigartigem Charme ist Frau von Schenck eine unverzichtbare Konstante in unserem Verband“, lobt Vize-Präsident Dr. Andreas Opitz, auch im Namen seiner Präsidiums-Kollegen Manfred Gerhard und Markus Schleicher sowie dem Vorstandsvorsitzenden Christoph Schwab, „die Chefin“ von 1.000 Hauptamtlichen und über 750 Ehrenamtlichen. Und Schenck ergänzt: „Ans Aufhören denke ich noch lange nicht. Das Amt hält mich fit und gesund.“

Schenck erhielt ein persönliches Schreiben mit Porzellan-Präsent von Minister …

Kontakte der Präsidentin reichen über Hessen hinaus

Ausdruck für ihr großes gesellschaftliches Engagement war nicht nur der vor Ort-Besuch vom Kasseler Regierungspräsident Mark Weinmeister (CDU), dem hiesigen Landrat Winfried Becker (SPD) und DRK Hessen-Vizepräsidentin Brigitte Wettengel zur rustikalen Geburtstagsparty in der Hofscheune, sondern auch ein persönliches Schreiben mit Porzellan-Präsent von Staatsminister Manfred Pentz (CDU), Hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Entbürokratisierung und Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund.

Die Kontakte von Donata von Schenck reichen aber über Hessen hinaus, denn bevor die Jubilarin Präsidentin beim DRK Fulda wurde, war sie von 2006 bis 2018 Vize-Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. „Ich war gerne in Berlin, aber bin jetzt noch lieber in Fulda.“ Neben den Offiziellen feierte sie natürlich mit ihrer Familie, allen voran ihrem Ehemann Hauprecht Freiherr Schenck zu Schweinsberg. In diesem Sinne: Happy Birthday, Frau Präsidentin! (Christian P. Stadtfeld)

Bilder zum 75. Geburtstag

Fortbildung zur taktischen Katastrophenmedizin stärkt Einsatzkräfte


Die Feuerwehrgruppe aus Oberaula bei einer Besprechung

Wenn jede Minute zählt und Entscheidungen über Leben und Tod getroffen werden müssen, sind gut ausgebildete Einsatzkräfte unverzichtbar. Bei einer zweitägigen Fortbildung zur Simulation taktischer Katastrophenmedizin stand die medizinische Erstversorgung unter realitätsnahen Einsatzbedingungen im Mittelpunkt. Ziel der Veranstaltung war es, Erfahrungen aus aktuellen Einsatzlagen strukturiert an Einsatzkräfte weiterzugeben und die Handlungssicherheit der sogenannten Blaulichtfamilie weiter zu stärken.

Gerade bei größeren Schadenslagen – etwa nach Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder schweren Unfällen – zeigt sich, wie wichtig gut ausgebildete Einsatzkräfte sind. Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen müssen in solchen Situationen schnell und strukturiert handeln, um Betroffenen effektiv helfen zu können.

Vorbereitung auf komplexe Einsatzlagen

Ein Schwerpunkt der Fortbildung lag auf aktuellen Bedrohungslagen wie Terroranschlägen und kriegerischen Konflikten weltweit. Diese Entwicklungen zeigen, dass Einsatzkräfte zunehmend mit komplexen und dynamischen Gefahrenlagen konfrontiert werden können. Besonders kritisch sind Situationen, in denen weitere Gefahren oder sogar ein zweiter Anschlag am selben Einsatzort drohen. In solchen Lagen müssen innerhalb kürzester Zeit wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Moderne Ausrüstung für die Erstversorgung

Auch moderne medizinische Ausrüstung spielte im Ausbildungsprogramm eine wichtige Rolle. Vorgestellt wurde unter anderem der Einsatz eines Tourniquets, eines Hilfsmittels zum schnellen Abbinden starker Blutungen am Oberarm oder Oberschenkel. Darüber hinaus wurden geräuscharme Rettungsdecken, ein weiterentwickeltes Verbandpäckchen zum Anlegen eines Druckverbandes  vorgestellt und geübt. In der Planung ist zurzeit eine aufblasbare Patienten- beziehungsweise Verletztenunterlage.

„Solche Produkte sind dafür ausgelegt, unter schwierigen Einsatzbedingungen zuverlässig zu funktionieren und gleichzeitig möglichst leicht transportierbar zu bleiben“, erklärte Hlib Lieonov von der A.R.S.-Active Resilience Solutions GmbH. Das Unternehmen bemüht sich derzeit um einen Messestand auf der RETTmobil in Fulda. „Wir würden uns freuen, Interessierte dort persönlich begrüßen zu können. Besucher können uns direkt ansprechen und sich über unsere Produkte informieren“, so Lieonov.

Organisation von Hilfe in Krisensituationen

Neben der technischen Ausrüstung wurde auch über die Organisation von Hilfeleistungen in Krisensituationen diskutiert. Häufig entstehen nach Katastrophen spontane Hilfsaktionen, bei denen beispielsweise haltbare Lebensmittel wie Konserven, Suppen, Reis oder Nudeln gesammelt werden. Grundsätzlich sind solche Spenden hilfreich. In vielen Fällen ist es jedoch sinnvoller, benötigte Materialien direkt vor Ort oder in der jeweiligen Region zu beschaffen. Dadurch lassen sich Transportwege verkürzen und gleichzeitig lokale Strukturen unterstützen.

Neben Lebensmitteln können auch einfache Hilfsmittel für den Alltag in Krisengebieten wichtig sein. In Regionen, die beispielsweise durch Hochwasser oder Brände stark beschädigt wurden, fehlt oft grundlegende Infrastruktur. Mobile Koch- oder Heizmöglichkeiten können dann sowohl für Einsatzkräfte als auch für Betroffene eine wichtige Unterstützung darstellen.

Erste Hilfe als Aufgabe der gesamten Gesellschaft

Ein weiterer wichtiger Punkt der Fortbildung war die Bedeutung medizinischer Grundkenntnisse in der Bevölkerung. Gerade bei größeren Schadenslagen sind häufig Bürgerinnen und Bürger die ersten Helfer vor Ort.

„Medizinische Grundkenntnisse und Fähigkeiten in der Erstversorgung sind nicht nur für professionelle Einsatzkräfte wichtig. Gerade bei größeren Schadenslagen sind oft auch Bürgerinnen und Bürger die ersten Helfer. Deshalb ist es wichtig, die Bevölkerung stärker für Erste Hilfe, Selbstschutz und Krisenvorsorge zu sensibilisieren“, betonte Franz Lutz, Arzt und Vorsitzender des DRK Ortsverein Oberaula.

Menschen sollten motiviert werden, ihre Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen, ihre Fähigkeiten auszubauen und sich gegebenenfalls auch mit grundlegender Notfallausrüstung auszustatten.

Das Anziehen einer Rettungsdecke zur Wärmeerhaltung

Fremdkörper im Oberschenkel

Schnelles Transport aus einem Gefahrenbereich

Oberschenkelfraktur mit starker Blutung aus dem Oberschenkel

Vorstellung der acht Bewerberinnen und Bewerber für den Ortsbeirat Hausen.

Für die Wahlperiode 2026 bis 2031 stellen sich acht engagierte Bürgerinnen und Bürger zur Wahl für den Ortsbeirat in Hausen, der aus sieben Mitgliedern bestehen wird.

Auf dem Foto sehen Sie:

Ilja, Maya, Erwin, Patricia, Rico, Helena, Alexander, Jörg

Zur Wiederwahl stellen sich:

  • Alexander Erler
  • Ilja Rühl
  • Jörg Albert
  • Erwin Albert

Erstmals für dieses Amt kandidieren:

  • Maya Stumpf, geb. Lipphardt
  • Patricia Albert
  • Helena Gottschlich, geb. Heinisch
  • Rico Lipphardt

Alle Kandidatinnen und Kandidaten möchten sich in den kommenden fünf Jahren aktiv für die Belange unseres Ortsteils einsetzen und die Zukunft von Hausen mitgestalten.

Die Wahl findet am 15.03.2026 im DGH Hausen statt. Bereits jetzt besteht zudem die Möglichkeit der Briefwahl.

Bei der Stimmabgabe haben Sie 7 Stimmen. Diese können Sie frei auf die Bewerberinnen und Bewerber verteilen – dabei sind bis zu 3 Stimmen pro Person möglich.Wir wünschen allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg und bedanken uns für ihr Engagement für unsere Dorfgemeinschaft!

Das DRK ruft zur guten Tat auf:

Die Blutspende ist die einfachste Möglichkeit, um Leben zu retten. Unter allen Lebensretter*innen verlost der DRK-Blutspendedienst drei exklusive Reisen in die Modemetropole Mailand.

Täglich werden allein in Baden-Württemberg und Hessen 3000 Blutspenden benötigt. Patient*innen aller Altersklassen sind auf eine kontinuierliche und lückenlose Versorgung angewiesen. Viele Menschen merken erst, wie wichtig eine Blutspende ist, wenn sie selbst oder ihr Umfeld durch einen Unfall oder eine Krankheit plötzlich Blut benötigen. Der DRK-Blutspendedienst appelliert an alle Unentschlossenen: Es ist nie zu spät für die gute Tat.

Verlosungsaktion: Blut spenden, Koffer packen und Mailand genießen.
Unter allen Blutspender*innen verlost der DRK-Blutspendedienst vom 23. Februar bis 31.03.2026 drei exklusive Städtereisen für je zwei Personen nach Mailand.

So einfach geht’s:

Einfach einen Blutspendetermin im Aktionszeitraum buchen, Blut spenden und danach online an der Verlosung teilnehmen.

Alle Informationen und Teilnahmebedingungen finden Interessierte unter: www.blutspende.de/mailand

Die Blutspende gehört zu den einfachsten und schnellsten guten Taten: Benötigt wird maximal eine Stunde Zeit, davon dauert die reine Blutentnahme nur etwa zehn Minuten. Abgenommen werden 500 Milliliter Blut. Gespendet werden darf sogar mehrfach im Jahr im Abstand von 56 Tagen – Frauen dürfen bis zu vier, Männer bis zu sechs Mal innerhalb von 12 Monaten spenden.

Nora Löhlein, Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg – Hessen, betont:Besonders für neue Spender*innen bietet die erste Blutspende ein wertvolles Plus: Wenige Wochen nach der ersten Blutspende erfährt man die eigene Blutgruppe – eine Information, die im Notfall lebensrettend sein kann. Der DRK-Blutspendedienst bietet in der Region Hessen und Baden-Württemberg täglich eine Vielzahl an Terminen an.

NÄCHSTER TERMIN in 36280 Oberaula

Mittwoch, dem 18.03.2026

von 15:30 Uhr bis 20:00 Uhr

Halle an der Schule, Schwimmbadstraße

 

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