Kategorie: Aktuelles
Serenadenabend in Oberaula
Hersfelder Zeitung
Donnerstag, 30. Juli 2026
Serenadenabend rund um die Kirche in Oberaula
Oberaula – Die ev. Kirchengemeinde Oberaula lädt am Samstag, 15. August, ab 19 Uhr zu einem Serenadenabend rund um die Kirche ein. Besucher werden gebeten, Sitzgelegenheiten oder Picknickdecken mitzubringen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Kirche statt. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich die Gemeinde. (RED/REY)
See- und Lichterfest
VHS-Kurs: Golf für Anfänger
Hersfelder Zeitung
Mittwoch, 29. Juli 2026
Oberaula-Hausen – Die Volkshochschule bietet in Kooperation mit dem Kurhessischen Golfclub Oberaula-Hausen Bad Hersfeld den Kurs „Golf zum Kennenlernen“ an.
Die Teilnehmer erwerben unter Anleitung die ersten grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten des Golfspiels und machen sich sowohl mit der Anwendung allgemeiner und spezieller Schlagtechniken vertraut. Der Kurs findet ab dem 18. August an vier Dienstagen jeweils von 17 bis 18:30 Uhr in Oberaula statt. Kursleiter ist George Staples. Anmeldungen sind bis zum 4. August über die Homepage www.vhs-hersfeld.de, per Mail an vhs@hef-rof.de oder postalisch möglich.
Kontakt: Volkshochschule 06621 87-6303 (RED)
Die Oberaulaer Mannschaft der Kreissieger 1978
Sommerliches Theater im Burgpark Oberaula
Kreispokal: Solz stürmt ins Finale
Hersfelder Zeitung
Montag, 27. Juli 2026

Auf und davon: Ole Kellner, im roten Dress, beim 1:0 für den SV Solz. Am Boden links Mika Sauer, rechts Sebastian Schuch. © Foto: Friedhelm Eyert
Kirchheim – Auch die SG Aulatal konnte den Siegeszug des SV Eintracht Solz im Halbfinale des Fußball-Kreispokals um den Krombacher-Pokal nicht stoppen. Auf dem Sportplatz in Kirchheim unterlag der ehemalige Gruppenligist, der in dieser Saison in der A-Liga antritt, dem künftigen Ligakonkurrenten mit 1:4 (0:1).
Das Spiel zeigte, dass die Gastgeber, die auf Spieler wie Fabian Lepper, Nils Fischer oder Kilian Krapp arbeitsbedingt oder wegen Urlaub verzichten mussten, sich noch in der Findungsphase befinden. „Ich glaube, wir haben doch 50 Minuten lang relativ gut mitgehalten, und doch das ein oder andere Lichtzeichen setzen können“, sagte Aulatals Horst Brandner. Der Coach musste aber dann auch zugeben, dass der Gast am Ende einfach mehr Körner im Tank hatte und sich doch klar durchsetzte.
Mitte der ersten Hälfte gerieten die Gastgeber nach einem Pressschlag etwas unglücklich in Rückstand. Nach einer knappen Stunde veredelte Marlon Koch eine feine Kombination mit Daniel Naumann zum zwischenzeitlichen Gleichstand. Der hatte nur kurz Bestand, ehe Ole Kellner, der sich nach einem Abwehrfehler vor Keeper Valmir Musli die Ecke aussuchen konnte, erneut zuschlug.
Per Flachschuss erhöhte der zweite Torschütze vom Dienst, Max Knoche, für den SV auf 3:1. Damit war die Moral der Brandner-Elf dann ganz gebrochen. Den Schlusspunkt setzte erneut Ole Kellner, der einen Handelfmeter sicher zum Endstand verwandelte. Das Team von Trainer Michael Führer stürmte damit mit vier Siegen und einer beeindruckenden Torbilanz von 24:4 erstmals ins Pokalfinale, das am Ostersamstag kommenden Jahres stattfindet. Der Gegner des SV wird am Mittwoch,19 Uhr, zwischen dem ESV Hönebach und dem ESV Weiterode ermittelt. Auch wenn dann dort ein Kreisoberligist wartet, werden Ole Kellner, der mit seinen drei Treffern sein Torkonto im Pokal auf neun Treffer ausbaute und Max Knoche, der seinen achten Treffer in der laufenden Pokalrunde erzielte, versuchen, auch hier erfolgreich zu sein.
Tore: 0:1 Kellner (20.), 1:1 Knoch (57.), 1:2 Kellner (64.), 1:3 Knoche (69.), 1:4 Kellner (75., HE)
BT
Sicherheit ist auch Gefühlssache
Hersfelder Zeitung
Freitag, 24. Juli 2026
HEIMATCHECK
Mehr Polizeipräsenz trotz niedriger Kriminalität gewünscht Hersfeld-Rotenburg – Die Menschen in unserer Region fühlen sich in ihren Gemeinden relativ sicher. Das ist das Ergebnis des HeimatChecks der Hersfelder Zeitung, für den wir Anfang des Jahres mehr als 3000 Leserinnen und Leser in den 14 Gemeinden des HZ-Verbreitungsgebiets befragt haben. Mit einem Wert von 6,78 auf einer Skala von zehn Punkten gehört die Sicherheit zu den „stabilen Stärken der Region“.
Diese Wahrnehmung deckt sich auch mit den offiziellen Zahlen der Polizeistatistik. Im Bereich der Polizeistation Bad Hersfeld ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zurückgegangen. Die sogenannte Häufigkeitszahl liegt hier mit rund 3800 Straftaten pro 100.000 Einwohner deutlich unter dem hessischen Durchschnitt von etwa 6000. „Bad Hersfeld und die Umgebung sind weit überdurchschnittlich sicher“, sagt deshalb auch Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) im Interview mit der HZ. „Unabhängig davon bleibt es unser Anspruch, so viele Straftaten wie möglich zu verhindern“, stellt Poseck zudem klar.
Der Innenminister betont, dass die Polizeipräsenz deutlich erhöht wurde, räumt aber ein, dass die Polizei nicht überall gleichzeitig sein kann. „Ich höre von vielen Menschen, dass sie die stärkere Präsenz wahrnehmen“, sagt Poseck. Das sehen allerdings nicht alle Bürger so, wie die teilweise heftigen Kommentare auf der HZ-Facebook-Seite nach Posecks Besuch einer polizeilichen Großkontrolle am Montag in Bad Hersfeld zeigen. Hier beklagen viele Bürger, dass es besonders nachts und an neuralgischen Punkten wie der Breitenstraße und dem Schilde-Park an erkennbarer Polizeipräsenz fehlt.
Auch die Waffenverbotszone, die nach einem Messerangriff am Schilde-Park in der Innenstadt, eingeführt wurde, bezeichnen manche Kommentatoren als Symbolpolitik. Die Polizei indes betont immer wieder, dass gerade die Waffenverbotszone die Möglichkeit zu anlasslosen Kontrollen biete und wertet die Einführung als klaren Erfolg. Die Zahl der Straftaten in dem Bereich sei signifikant gesunken.
Trotzdem wird in Bad Hersfeld über die Einführung einer Videoüberwachung an besonders neuralgischen Punkten diskutiert. Nach HZ-Informationen soll das Thema erneut angegangen werden. Die Entscheidung darüber liegt bei den städtischen Gremien und der örtlichen Polizei, die den damit verbundenen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bürger abwägen müssen. Innenminister Poseck sagt: „Es gibt mehr Menschen, die über ein Unsicherheitsgefühl klagen, als über zu viel Videoüberwachung.“ Poseck wirbt auch für eine Teilnahme Bad Hersfelds am Präventionsprogramm „Kompass“. Dafür scheint es aber in der Stadtpolitik keine Mehrheit zu geben. (KAI A. STRUTHOFF)
Die Ergebnisse des HZ-HeimatChecks
Am sichersten fühlen sich die 3000 befragten HZ-Leser in Friedewald (7,60 Punkte von 10), Haunetal (7,48), Philippsthal (7,29), Hohenroda (7,11) und Schenklengsfeld (7,03). Im Mittelfeld liegen Oberaula (6,97) und Niederaula (6,55). Die unteren Plätze belegen Heringen (6,37), Bad Hersfeld (6,11) und Kirchheim (6,04). Schlusslicht ist Breitenbach/H, eine Bewertung, die sich Bürgermeister Jörg Schäfer nicht erklären kann. Auch die Polizei bestätigt, dass es dort zuletzt keine auffälligen Straftaten gab.
Bundeswehr übt auch in Oberaula
Hersfelder Zeitung
Samstag, 25. Juli 2026
Oberaula – Im Bereich Oberaula findet von Mittwoch bis Freitag, 5. bis 7. August, eine Bundeswehrübung statt. Die Durchschlageübung wird von der Fernmeldekompanie der Division Schnelle Kräfte aus der Herrenwald-Kaserne in Stadtallendorf ausgeführt.
Während des Übungszeitraums kann es vereinzelt zu militärischem Fahrzeugverkehr kommen, heißt es dazu weiter.
(RED/REY)
Kreispokal: Aulatal erwartet Solz
Hersfelder Zeitung
Freitag, 24. Juli 2026
Kirchheim – Der diesjährige Fußball-Pokalwettbewerb um den Krombacher-Cup biegt in die entscheidende Phase ein. Die Auslosung ergab für das Halbfinale ein brisantes Kreisoberligaduell und ein A-Liga-Duell. Am Samstag, ab 16 Uhr, treffen in Kirchheim die A-Ligisten SG Aulatal und der SV Eintracht Solz aufeinander.
Die Gastgeber hatten nach dem Auftakterfolg im Elfmeterschießen in Mansbach zunächst ein Freilos, ehe sie sich beim künftigen Ligakonkurrenten Haselgrund/Breitenach mit 5:3 durchsetzen konnten. Nach dem Rückzug aus der Gruppenliga und dem Neustart in der Kreisliga A benötigt das Team von Trainer Horst Brandner noch einige Anlaufzeit, um wieder richtig Fuß zu fassen.
Beeindruckend auf Pokalebene ist der Auftritt von Gegner Solz. Der SV ging in allen drei Runden als klarer Sieger vom Feld – und das mit einem sensationellen Torverhältnis von 22:3. Vor allem Max Knoche mit sieben Treffern und Ole Kellner, der sechs Tore beisteuerte, unterstrichen ihre Gefährlichkeit.
Die Aulataler sollten versuchen, die Torfabrik von Gästecoach Michael Führer nicht ins Laufen kommen zu lassen. Die zweite Partie des Semifinales führte die beiden Eisenbahnersportvereine aus Hönebach und Weiterode zusammen. Das Kreisoberligaduell ist für Dienstag oder Mittwoch vorgesehen, wie Spielleiter Thomas Becker (Bosserode) mitteilte. (RG)






