Autor: Karl-Heinz Klinger

19.10.2025

Mit Tränen in den Augen schildern die Studentinnen Kseniia Vorobiova und Sascha Horbachova, wie sehr der Krieg in ihrem Heimatland das Leben der Menschen einschränkt. usammen mit dem 21-jährigen Mykhailo Kotov haben sie für ein paar Tage die weite Zugreise aus ihrem Studienort Winnyzja ins beschauliche Hausen auf sich genommen. I – Fotos: Hans-Hubertus Braune

Brutale Situation: Hilfe für Seelenleben der jungen Menschen im Ukraine-Krieg

Studentinnen berichten unter Tränen

HAUSEN – Mit Tränen in den Augen schildern die Studentinnen Kseniia Vorobiova und Sascha Horbachova, wie sehr der Krieg in ihrem Heimatland das Leben der Menschen einschränkt. Seitdem immer mehr Drohnen auch weit hinter die Frontlinien in der Ukraine gefeuert werden, herrscht noch mehr Angst und Schrecken.

Zusammen mit dem 21-jährigen Mykhailo Kotov haben sie für ein paar Tage die weite Zugreise aus ihrem Studienort Winnyzja ins beschauliche Hausen auf sich genommen. In der Gemeinde Oberaula (Schwalm-Eder-Kreis) engagieren sich Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg und der Neurologe Frank Lutz leidenschaftlich, um den Mitmenschen im Kriegsgebiet zu helfen, ihnen Hoffnung und Mut zu geben.

Schrecken durch Sirenengeheul

Wie sehr sie der Krieg in ihrer Heimat mitnimmt, verdeutlicht folgende Situation: „Am Sonntagvormittag gingen bei uns in Hausen die Sirenen. Sie sind regelrecht zusammengezuckt und hatten Angst“, schildert Donata Schenck. Die Präsidentin des Kreisverbandes Fulda vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat die drei Gäste bei sich zu Hause aufgenommen. „Wir haben in diesen Tagen viel zusammen geweint, aber auch gelacht“, erzählt sie.

Die drei jungen Leute im Alter zwischen 19 und 21 Jahren studieren in der rund 368.000 Einwohner zählenden Unistadt Winnyzja Medizin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Stadt liegt etwa 250 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Kiew. Dort ist es vergleichsweise friedlich, Luftalarmierungen sind aber auch dort an der Tages- und Nachtordnung. Sie stammen jedoch aus Regionen, wo der Krieg noch viel schlimmer wütet. Mykhailo hat beispielsweise keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern. Er kann sie nicht mal telefonisch erreichen oder ihnen Geld schicken, um ihnen zu helfen. Er ist von zu Hause weg, um Medizin zu studieren.

Es geht nicht ums Leben, sondern ums Überleben

Es geht nicht ums Leben, sondern ums Überleben. Für uns in Deutschland ist der Krieg oftmals allenfalls eine Randnotiz in den Nachrichtensendungen. Brennende Häuser, Tote, Verletzte. Ja schrecklich, aber schnell wieder vergessen bis zur nächsten Tagesschau. „Wir haben im Laufe des Krieges in der Ukraine gesehen, dass es nicht nur wichtig ist, Päckchen zu packen und zu verschicken, sondern dass es wichtig ist zu helfen, zu unterstützen, an der Seite der Bevölkerung zu stehen“, sagte Schenck zur Begrüßung am Sonntagabend im Oberaulaer Ortsteil Hausen.

In der wunderschönen Patronatskirche haben sich neben den Studenten aus der Ukraine auch Alla Lendiuk, Chefärztin der neu gegründeten Einrichtung und Anastasia Matierramova, Leiterin der medizinischen Mission „Frida Ukraine“ und die technische Leiterin Olena Lisevych eingefunden. Zusammen mit den Fachärzten und Unterstützern aus Deutschland haben sie sich über die aktuelle Situation ausgetauscht. Es geht um den Aufbau einer Psychiatrie für junge Leute in Winnyzja. Der Bedarf ist vorstellbar groß. Den jungen Leuten wird durch den Krieg ihre Jugend genommen.

Klinikum Stuttgart bietet Kooperation an

Unter den Gästen weilte auch Oberarzt Julian Merrill vom Klinikum Stuttgart: „Ich habe mich sehr über die Einladung von Herrn Lutz gefreut, bei der Veranstaltung zu sprechen. Besonders bewegend fand ich die Redebeiträge der ukrainischen Medizinstudierenden sowie von Alla, der Leiterin der neuen Kollegin in Winnyzja. Auch die herzliche Gastfreundschaft von Donata von Schenk, die uns alle zu Hause bewirtet hat, hat mich sehr beeindruckt“, erklärte er später gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

Zur Freude der örtlichen Initiative, wird Merrill ebenso wie der Münchener Diplom-Psychologe Andreas Schnebel künftig die Arbeit der nord-/osthessischen Initiative unterstützen: „Eine Kooperation zwischen dem Klinikum Stuttgart und der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Winnyzja sowie einer Psychiatrie in Iwano-Frankiwsk wird von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des Programms Klinikpartnerschaften des BMZ gefördert.

Geplant sind wechselseitige Hospitationen: Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine werden im Klinikum Stuttgart in der Kinder- und Jugendpsychiatrie hospitieren, während mindestens sieben Mitarbeitende unseres Klinikums vor Ort die Strukturen in Winnyzja und Iwano-Frankiwsk (Hospitationen von einem Monat) unterstützen werden“, schreibt der Oberarzt aus der schwäbischen Metropole. Genau dies ist auch das Ziel von Donata Schenck und Frank Lutz.

Fachaustausch zwischen Winnyzja, Stuttgart und München

„Mein Traum ist es, dass wir den jungen Menschen eine Perspektive geben, ihnen Mut und Hoffnung machen. Wir stellen uns einen regelmäßigen fachlichen Austausch mit den Fachleuten aus Stuttgart, München und Winnyzja vor und wollen so die gegenseitige Unterstützung fördern“, sagt Schenck. Sie führte gemeinsam mit Frank Lutz durch den Abend in der Kirche. Der Neurologe war viele Jahre lang international, etwa im Iran oder dem Irak tätig, zuletzt praktizierte er in Bad Hersfeld und Ziegenhain. Im November werde er wieder in die Ukraine reisen und vor Ort anpacken

Für die neu gegründete Kinderpsychiatrie wurden im vergangenen Jahr Gelder für den Einbau von Duschen udn Toiletten gesammelt. „Wir haben den Grundstein für diese Klinik gelegt, die von den Ärzten geweißelt und gestrichen wurde und im Frühjahr konnten die ersten 20 Patienten aufgenommen werden“, sagt Schenck. Jetzt stehe die Ausstattung mit medizinischen Geräten im Fokus. Über ihr Netzwerk konnten sie sogar einen gebrauchten Rettungswagen organisieren. Dieser werde direkt nach Winnyzja gebracht.

In seinem Grußwort zeigte sich der heimische Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard (CDU, Wanfried) tief beeindruckt vom Engagement. Er ist als Wahlkreisbetreuer neben Hersfeld-Rotenburg und dem Werra-Meißner-Kreis auch für den weitläufigen Schwalm-Eder-Kreis zuständig. „Wir dürfen die Menschen dort nicht vergessen, und wir alle hoffen darauf, dass dieser Krieg hoffentlich bald ein Ende findet“, sagte Gebhard.

Auch die Vizepräsidentin des DRK Hessen, Brigitte Wettengel, lobte die Hilfe und sprach den Gästen aus der Ukraine Mut zu. „Füreinander da – Miteinander stark. Das Leitmotiv des DRK passt sehr gut. Wir sind für Sie da“, sagte Wettengel in englischer Sprache an die jungen Leute. Sie dankte ihnen für ihre Courage, die weite Reise auf sich zu nehmen und so offen über die Situation ihrer Familien, Freunde und allen Menschen in der Ukraine zu berichten.

Fröhliche Momente brachten die Tanzmäuse aus Oberaula mit ihren wunderschönen Auftritten in die Kirche. Zusammen mit ihrer Trainer Renate Willhardt hatten sie sogar fast 600 Euro an Spendengeldern gesammelt und einen entsprechenden Scheck überreicht. Musiker Björn Diehl sorgte für einen stimmungsvollen Bogen. Bischöfin Beate Hofmann (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck) würdigte das Engagement in einem Grußwort.

Am Montag reisten Kseniia Vorobiova, Mykhailo Kotov und Sascha Horbachova zurück nach Winnyzja. „Wir sehen uns nie wieder“, sagte Mykhailo beim Abschied unter Tränen. In Kürze wird er 22 Jahre und darf dann nicht mehr ausreisen. Donata Schenck sprach ihm und den beiden Medizin-Studentinnen Zuversicht zu. „Deine Zeit zu helfen, kommt noch.“ (Hans-Hubertus Braune) +++

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Hersfelder Zeitung

Großenlüder – Nach zwei Niederlagen in Folge will Gruppenliga-Spitzenreiter SG Aulatal am Sonntag wieder zurück in die Erfolgsspur und strebt mit einem Auswärtssieg beim SV Großenlüder die Herbstmeisterschaft an. Anpfiff: 15 Uhr.

Die Ausgangslage: 0:3 in Bronnzell, 1:4 gegen Bad Sodens Reserve – solche Ergebnisse wie zuletzt waren die Fans der SG Aulatal von ihrer Mannschaft in der Hinserie nicht gewohnt. Martin Friedrich versucht eine Erklärung der beiden Niederlagen. „Es gab Kranke, Verletzte und Sperren – in der Summe waren das zu viele Änderungen auf unterschiedlichen Positionen“, sagt der Aulataler Trainer, der gegen Bad Soden II ebenfalls fehlte. Für ihn hatte im Training Co-Trainer Dustin Bambey die Verantwortung übernommen. Trotz der Niederlagen blieb Aulatal an der Spitze mit zwei Punkten Vorsprung vor Oberzell, das Samstag in Bad Soden gastiert.

Die Trainerstimme: „Wir wollen natürlich an die Form der Spiele vor Bronnzell anknüpfen. Das sollte uns gelingen, wenn wir ordentlich trainieren und eine gute Grundeinstellung zeigen.“

Das Personal: Es sieht wieder besser aus bei den Aulatalern. Obwohl Luca Eckhardt im Sturm wegen einer Gelb-rot-Sperre fehlt, ist Felix Wind wieder dabei. Yannik Hahl soll wieder spielen. Ob Tim Stürmer dabeisein wird, war offen. WZ

Unterstützung für Kinderpsychiatrie in der Ukraine

Unter den Gästen aus der Ukraine waren Medizinstudenten, die Chefärztin der neu gegründeten Einrichtung und die Leiterin der medizinischen Mission „Frida Ukraine“. Empfangen wurden sie und die anderen Besucher der Kirche von Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg als Gastgeberin und Initiatorin und dem Neurologen Frank Lutz, der seine Erfahrung in der Medizin und humanitärer Arbeit einbrachte.(Weiter mit SEITE 2)

14. Oktober 2025

HOMBERG (EFZE). Acht Vereine im Schwalm-Eder-Kreis profitieren in diesem Jahr vom Landesprogramm „Ehrenamt digitalisiert!“. Mit insgesamt 70.896 EUR unterstützt das Land Hessen Projekte, die die Vereinsarbeit effizienter und nachhaltiger gestalten sollen.

Gefördert werden der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Oberaula e.V. (12.602 EUR), die Kreisjugendfeuerwehr Melsungen (11.895 EUR), der FSV Rengshausen 1920 e.V. (10.535 Euro), der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Todenhausen e.V. (9.455 EUR), der FV Eintracht Binsförth 1970 e.V. (8.424 EUR), der Turn- und Sportverein 1886 e.V. Ziegenhain (6.699 EUR), der Förderverein Freibad Rengshausen e.V. (5.777 Euro) sowie der TSV 1908 Schwarzenborn e.V. (5.509 EUR)

Insgesamt werden 2025 175 ehrenamtliche Institutionen in Hessen gefördert. Das Programm wurde 2020 vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation gestartet. Ziel ist es, die Vereinsarbeit digitaler und zukunftsfähiger zu gestalten.

Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus betonte: „Digitale Werkzeuge helfen, Abläufe zu vereinfachen und das Engagement der Ehrenamtlichen zu stärken.“ (wal)

Moritz Wernick läuft persönliche Bestzeit beim Bank of America Chicago Marathon

Am Sonntag, 12. Oktober 2025, starteten Zehntausende Läufer beim 47. Bank of America Chicago Marathon in Chicago, USA. Mehr als 50.000 Athleten aus allen US-Bundesstaaten und über 100 Ländern nahmen die 42,195 Kilometer lange Strecke durch 29 Viertel Chicagos in Angriff. Die Strecke führte vom Grant Park, nahe dem Art Institute, durch die gesamte Stadt. Über eine Million Zuschauer säumten die Route.

Mit der Startnummer 3022 war auch der in Hausen aufgewachsene Moritz Wernick unter den Teilnehmern. Seine Eltern im Ellertal warteten gespannt auf Ergebnisse aus Chicago.
Moritz verbesserte seine Gesamtzeit gleich um sechs Minuten auf 2:31:50. In seiner Altersgruppe erreichte er den 75. Platz und insgesamt Platz 244. Diese Zeit bedeutete eine persönliche Bestzeit.

Jens Wernick: Bank of America Chicago Marathon

Moritz Wernick Foto Archiv

Hersfelder Zeitung

Montag, 13. Oktober 2025

Kilian Krapps Freistoß trifft nur die Latte

Kirchheim – Das Positive vorneweg: Die Gruppenliga-Fußballer der SG Aulatal bleiben auch nach der zweiten Niederlage in Folge Tabellenführer. Beim 1:4 (1:1) gegen die Reserve der SG Bad Soden machten sie jedoch am Sonntag in Kirchheim keine gute Figur. ,,Wir spielen in Halbzeit eins in Ordnung, nehmen uns anschließend viel vor und verschlafen dann die ersten zehn Minuten nach der Pause im Kollektiv“, fasste es Kapitän Sebastian Schuch treffend nach der Partie zusammen.

Ohne Trainer Martin Friedrich sowie ohne Aurelius Röth und Nils Fischer, der nach Lollslauf-Einsatz eingewechselt wurde, begann der Spitzenreiter überraschend drucklos. Bad Soden hatte mehr Ballbesitz und konnte einige Chancen herausspielen, scheiterte aber an SGA-Keeper Fabian Lepper. Aulatal spielte auf Konter, zwingende Chancen aber waren Fehlanzeige. Nach einem Einwurf setzte sich Luca Eckhardt sehenswert gegen Sodens Abwehr durch, legte den Ball im Sechszehner quer auf Jaron Effner, der nach einem leichten Kontakt zu Boden ging – Elfmeter.

Luca Eckhardt verwandelte souverän zur überraschenden Führung. Doch der Rückstand stachelte Soden erst richtig an. Binnen fünf Minuten verzeichnete der Gast vier 100-prozentige Torchancen. Aber die Null blieb auch Aulatal treu. In der 39. Minute hatte Aulatal dann seine größte Chance per Freistoß durch Kilian Krapp – doch sein wuchtiger Schuss landete nur an der Latte. Im Gegenzug konterte der Gast mustergültig und der starke Admir Ljutic staubte aus elf Metern zum 1:1 ab. Nach der Pause kam es dann knüppeldick für die Hausherren.

Bad Soden schnürte die Aulataler hinten ein, der nächste Gegentreffer war eine Frage der Zeit. Aulatal kassierte davon sogar drei. Zuerst netzte Art Memeti per Kopf nach einer Ecke ein, ehe Ljutic einen Doppelpack schnürte. Den Treffer zum 1:4 erzielte der bullige Stürmer per Gewaltschuss aus gut 30 Metern. Und auch der Treffer kurz vorher zum 1:3 konnte sich sehen lassen: Memeti eroberte den Ball, schickte auf Ilir Memeti, der Ljutic mustergültig bediente. Weil die Partie gelaufen war, schalteten die Gäste einen Gang zurück.

So kam Aulatal noch einmal zu Chancen, doch sowohl der feine Schuss von Maximilian Weber sowie der Schuss von Krapp aus der Drehung fanden nicht mehr den Weg ins Gehäuse. Die Frage, was gewesen wäre, wenn Krapps Freistoß gesessen hätte, bleibt beim Gastgeber im Nachhinein unbeantwortet. Trotzdem kann der Tabellenführer weiterhin nach der Herbstmeisterschaft greifen. SEBASTIAN KRAUSE

Hersfelder Zeitung

Oberaula – Nächstes Heimspiel in Kirchheim: Für den Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga, SG Aulatal, steht am Sonntag (15 Uhr) unterhalb der Autobahn die Partie gegen die zweite Mannschaft der SG Bad Soden an.

Die Ausgangslage: Nach 13 Spieltagen führt die Mannschaft von Trainer Martin Friedrich die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Meister der vergangenen Saison, Oberzell/Züntersbach, an. Am Sonntag mussten die ersatzgeschwächten Aulataler beim 0:3 in Bronnzell ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Zuvor war der Verbandsliga-Absteiger siebenmal ungeschlagen.

Die Trainerstimme: „Wir hatten am Sonntag von Beginn an keine gute Energie auf dem Platz. Wir sind schlecht in die Zweikämpfe gekommen und waren in Ballbesitz zu fehlerhaft“, sagt Friedrich. Es sei ein Tag gewesen, an dem nicht viel zusammenlief. Aber den „gebrauchten Tag“ wolle man sich zugestehen. „Am Sonntag müssen wir wieder besser ins Spiel finden und konzentrierter agieren. Unsere personellen Probleme wollen wir nicht als Ausrede nutzen“, sagt der 40-Jährige.

Das Personal: Eine halbe Mannschaft fehlte dem Coach zuletzt in Bronnzell. Und die Lage hat sich eher verschlechtert. Einzig Luca Eckhardt kehrt in den Kader zurück. Aurelius Röth fällt mit einer Muskelverletzung aus, Nils Fischer zwickt es in der Wade. Tim Stürmer hat eine Mandelentzündung und Luca Kurz ist erkältet. Yannick Hahl ist in Urlaub, Simon Müller noch gesperrt. Felix Wind kommt am Wochenende zwar von seinem Japan-Aufenthalt zurück, sein Einsatz ist aber noch fraglich.

Hersfelder Zeitung

Hausen – In der Nacht zu Mittwoch wurde im Oberaulaer Ortsteil Hausen ein roter VW Sharan gestohlen.

Wie die Polizei mitteilt, stand das Auto zwischen Mitternacht und 8 Uhr am Folgetag am Hardtweg vor dem Wohnhaus des Besitzers. Als dieser am Morgen nachsah, war der Wagen schließlich verschwunden. An dem Fahrzeug waren zum Tatzeitpunkt die amtlichen Kennzeichen „HR-RE 2904Q“ angebracht.

Die Polizei in Schwalmstadt ermittelt und bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter Tel. 06691-7089-0 zu melden. (RED)

07.10.2025

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg engagiert sich für die Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine – Archivbild: O|N/Moritz Rös

Am Sonntag: Ein Abend mit ukrainischen Gästen in der Kirche zu Hausen

Der Krieg in der Ukraine ist täglich in den Nachrichten, die Auswirkungen auch in Deutschland spürbar. Doch am meisten sind die Menschen aus der Ukraine betroffen. In Hausen (Oberaula) im Schwalm-Eder-Kreis laden engagierte Bürgerinnen und Bürger am Sonntag um 17 Uhr in der Patronatskirche zu einem Abend mit ukrainischen Gästen ein.

Die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernimmt die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Beate Hofmann: „Wir dürfen nicht aufhören, das Leid des überfallenden Volkes zu hören und ihnen mit Worten und Taten unsere Solidarität zu zeigen“ und verweist auf das Buch der Sprüche (31,8-9).

„Wir, die Initiatoren, der Neurologe Franz Lutz und Donata von Schenck sowie Dr. Felix Haug, Regierungsdirektor im Hessischen Finanzministeriums, freuen uns über das Kommen der Vertreter der Kirche, der Politk, der Medizin, der Verbände, der Freunde, aller Unterstützer der Menschen in der Ukraine“, schreibt Donata von Schenck.

„Sie zeigen uns Mut und Hoffnung“

Die Gäste aus der Ukraine, zeigen uns nicht nur das Leid, sondern auch den Mut und die Hoffnung, die sie antreiben weiterhin im Einsatz für ihr Land zu sein. „Es werden Ärzte aus dem Krankenhaus in Vinnitsia kommen, Vertreter der neu gegründeten Kinderpsychiatrie, die wir dank Spenden auf den Weg bringen konnten, Medizinstudenten und Anastasia, die als NGO (Nichtregierungsorganisation) frontnah arbeitet. Dankbar sind wir hierbei über den Kontakt zu befreundeten Diplom-Psychologen aus München sowie zu Professor Julian Merill, der Kinderpsychiatrie in Stuttgart, die dem ukrainischen Team beratend zur Seite stehen werden“, schreiben die Organisatoren zu diesem besonderen Abend in Hausen.

Die Tanzmäuse aus Oberaula werden den Abend mit einem ukrainischen Tanz eröffnen. Im Anschluss an den Abend wird es bei ukrainischen Klängen und Diskussionen einen kleinen Imbiss geben. (pm/hhb)

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Schwälmer Allgemeine

Ukrainer berichten von Mut und Hoffnung

Zu Beginn des Abends wird ein Grußwort von Bischöfin Beate Hofmann von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck verlesen, deren Unterstützung die Veranstaltung ermöglicht. Erwartet werden Gäste aus Kirche, Politik, Medizin, Verbänden sowie Unterstützer der Menschen in der Ukraine.

Einblick in Kinderpsychiatrie

Im Mittelpunkt stehen die Gäste aus der Ukraine, darunter Ärzte aus dem Krankenhaus in Vinnitsia, in dem der Oberaulaer Mediziner Franz Lutz regelmäßig arbeitet, Vertreter der neu gegründeten Kinderpsychiatrie, Medizinstudierende sowie die ehemalige Pressesprecherin des größten Krankenhauses in Kiew, die heute für die NGO Frieda in der Versorgung von Zivilisten tätig ist.

„Besonders freuen uns über die Gäste aus der Ukraine, die uns nicht nur das Leid zeigen, sondern auch den Mut und die Hoffnung, die sie antreiben, weiterhin im Einsatz für ihr Land zu sein“, heißt es von den Veranstaltern. Ein besonderer Programmpunkt ist der Einblick in die Kinderpsychiatrie am Krankenhaus in Vinnitsia, die Anfang des Jahres gegründet wurde und im Frühsommer 2025 – dank Spenden von Rotary und den Johannitern – die ersten 20 Patienten aufnehmen konnte. „Dankbar sind wir hierbei über den Kontakt zu befreundeten Diplom-Psychologen, die uns unterstützen und beraten“, betonen die Organisatoren.

Im Anschluss an die Berichte und den Austausch gibt es bei ukrainischen Klängen und Diskussionen einen kleinen Imbiss. Die Veranstalter laden herzlich zum gemeinsamen Austausch und Miteinander ein.

Parkmöglichkeiten stehen rund um die Kirche sowie „Am Damm“ auf dem Dorfparkplatz zur Verfügung.

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Hersfelder Zeitung

Ukraine: Von Mut und Hoffnung

Hausen – Ein Abend mit ukrainischen Gästen bietet Einblicke in die aktuelle Situation in der Ukraine und stellt die Arbeit von Ärzten, Psychologen und Unterstützern vor. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 12. Oktober, um 17 Uhr in der Patronatskirche Oberaula-Hausen, statt.

Zu Beginn des Abends wird ein Grußwort von Bischöfin Beate Hofmann von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck verlesen, deren Unterstützung die Veranstaltung ermöglicht.

Erwartet werden Gäste aus Kirche, Politik, Medizin, Verbänden sowie Unterstützer der Menschen in der Ukraine.

Im Mittelpunkt stehen die Gäste aus der Ukraine, darunter Ärzte aus dem Krankenhaus in Vinnitsia, in dem der Oberaulaer Mediziner Franz Lutz regelmäßig arbeitet, Vertreter der neu gegründeten Kinderpsychiatrie, Medizinstudierende sowie die ehemalige Pressesprecherin des größten Krankenhauses in Kiew, die heute für die NGO Frieda in der Versorgung von Zivilisten tätig ist.

„Besonders freuen uns über die Gäste aus der Ukraine, die uns nicht nur das Leid zeigen, sondern auch den Mut und die Hoffnung, die sie antreiben, weiterhin im Einsatz für ihr Land zu sein“, heißt es von den Veranstaltern. Ein besonderer Programmpunkt ist der Einblick in die Kinderpsychiatrie am Krankenhaus in Vinnitsia, die Anfang des Jahres gegründet wurde und im Frühsommer 2025 – dank Spenden von Rotary und den Johannitern – die ersten 20 Patienten aufnehmen konnte.

„Dankbar sind wir hierbei über den Kontakt zu befreundeten Diplom-Psychologen, die uns unterstützen und beraten“, betonen die Organisatoren.

Im Anschluss an die Berichte und den Austausch gibt es bei ukrainischen Klängen und Diskussionen einen kleinen Imbiss. Die Veranstalter laden herzlich zum gemeinsamen Austausch und Miteinander ein.

Parkmöglichkeiten stehen rund um die Kirche sowie „Am Damm“ auf dem Dorfparkplatz zur Verfügung.

 

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Einladung zur Informationsveranstaltung

 

Ukraine im Krieg – Kinder im Fokus

12. Oktober, 17:00 Uhr, Kirche in Hausen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

die Lage in der Ukraine verschärft sich von Woche zu Woche. Die jüngsten, immer intensiver werdenden russischen Angriffe zeigen deutlich, dass eine weitere Verschlechterung der humanitären Situation zu erwarten ist. Besonders betroffen sind die Schwächsten – Kinder, Jugendliche und ihre Familien.
Wir möchten Sie daher herzlich einladen zu einer besonderen Informationsveranstaltung in der Kirche in Hausen.

Programm

• Berichte aus erster Hand: Drei Vertreterinnen und Vertreter der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Winnyzja berichten über die aktuelle Lage in ihrer Klinik und über die Herausforderungen in der psychosozialen Versorgung.
• Persönliche Einblicke: Drei ukrainische Medizinstudentinnen und -studenten schildern ihr Leben im Kriegsalltag zwischen Studium, Notfallhilfe und persönlicher Unsicherheit.
• Gespräch & Austausch: Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Warum diese Veranstaltung wichtig ist

Diese Begegnung bietet Ihnen die Möglichkeit, authentische Stimmen aus der Ukraine zu hören – direkt von Menschen, die täglich unter schwierigsten Bedingungen arbeiten und leben. Sie zeigen uns nicht nur das Leid, sondern auch den Mut und die Hoffnung, die sie antreiben.

📅 Datum: Sonntag, 12. Oktober 2025

🕔 Uhrzeit: 17:00 Uhr

📍 Ort: Evangelische Kirche, Hausen

Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns Solidarität zu zeigen, Hoffnung zu stärken und Verantwortung zu übernehmen.
Ihr Kommen ist ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine.

02.10.82025