05.05.2026

Wie können sich Dörfer auf Krisen vorbereiten?

Diskussionsrunde in Hausen: In der Dorfkirche von Oberaula-Hausen (Landkreis Schwalm-Eder) hat die Seniorenstiftung „daHeim im Leben“ am Dienstagabend eingeladen. – Fotos: Mia Schmitt

Innenminister Poseck als „absolutes Zugpferd“

Hausen – In der Dorfkirche von Oberaula-Hausen (Schwalm-Eder-Kreis) hat die Seniorenstiftung „daHeim im Leben“ am Dienstagabend zu einer Diskussionsrunde unter dem Titel „Krisenprävention heißt Vorsorge“ eingeladen. Vertreter aus Politik, Kirche, Rettungsdiensten und Bürgerschaft – darunter auch Roman Poseck (CDU), Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, und die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck Beate Hofmann – beschäftigen sich mit folgender Frage: „Wie können wir in unseren Dörfern Vorsorge für Krisen und Katastrophen treffen?“

Kuratoriumsvorsitzende Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg betont die Bedeutung solcher Formate, die das Bewusstsein für Vorsorge stärken und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen sollen. Der Veranstaltungsort selbst – die Kirche in Hausen – war bewusst gewählt. Als Ort der Gemeinschaft und des Vertrauens stehe er sinnbildlich für Zusammenhalt in Krisenzeiten. In zwei Gesprächsrunden werden Fragen zur Versorgung, Unterbringung und zum richtigen Verhalten im Ernstfall diskutiert.

OSTHESSEN|NEWS ist mit einem Team vor Ort und berichtet anschließend in Text, Bild und Video von der Diskussionsrunde. (mis)

Der Schwalm-Eder-Kreis tritt wieder in die Pedale

Beim STADTRADELN 2026 vom 31. Mai bis 20. Juni 2026 sind Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis erneut gefragt, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. 21 Kommunen, darunter erstmals auch Oberaula, machen mit und zeigen, wie klimafreundliche Mobilität im Alltag funktionieren kann.

Vom 31. Mai bis 20. Juni 2026 heißt es im Schwalm-Eder-Kreis wieder: rauf aufs Rad und Kilometer sammeln. Beim STADTRADELN geht es darum, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen: ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Die Aktion leistet damit einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz und unterstützt die Ziele des Schwalm-Eder-Kreises, nachhaltige Mobilität im Alltag zu stärken.

In diesem Jahr radeln 21 Städte und Gemeinden gemeinsam im kreisweiten Aktions-zeitraum und setzen damit ein starkes Zeichen für den Radverkehr im ländlichen Raum.

Landrat Winfried Becker betont: „Die große Beteiligung zeigt, dass der Radverkehr im Schwalm-Eder-Kreis zunehmend an Bedeutung gewinnt. STADTRADELN bringt Menschen zusammen und motiviert dazu, das Fahrrad ganz selbstverständlich im Alltag zu nutzen.“

Der Auftakt findet am Sonntag, 31. Mai 2026, um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Homberg (Efze) statt und wird von einem Fahrradsegen begleitet.

Die Anmeldung für Teams und Teilnehmende ist ab sofort möglich. Mitmachen kann jeder: Einfach auf STADTRADELN.de registrieren, die eigene Kommune aus-wählen, ein Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten und losradeln. Die gefahrenen Kilometer werden über die App oder online erfasst.

Ob alleine, im Team, mit Familie oder Kolleginnen und Kollegen – jeder Kilometer zählt und trägt dazu bei, den Klimaschutz zu stärken und die Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis lebenswerter zu machen.

Auch Nahmobilitätskoordinator Stefan Cichosz sieht in der Aktion großes Potenzial: „STADTRADELN ist eine einfache Möglichkeit, das eigene Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. Viele merken schon nach wenigen Tagen, wie gut sich Wege im Alltag mit dem Fahrrad zurücklegen lassen.“

Attraktive Preise werden unter anderem für besonders aktive Kommunen, Teams sowie regelmäßiges Alltagsradeln vergeben. Die Preisverleihung findet am 13. September 2026 statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden vorab benachrichtigt.

Schwälmer Allgemeine

Montag, 27. April 2026,

Eff­ner ent­schei­det Top­spiel für die SG Au­la­tal

Kirch­heim – Die SG Au­la­tal ist wie­der auf Kurs: Nach zwei Nie­der­la­gen in Folge und dem Remis in Kün­zell haben die Grup­pen­li­ga-Fuß­bal­ler Spit­zen­rei­ter SG Bronn­zell mit 3:2 (3:2) im Top­spiel be­zwun­gen und be­haup­ten da­durch den zwei­ten Platz. Beim ers­ten Spiel in die­ser Sai­son in Kirch­heim be­ka­men die 200 Zu­schau­er alle fünf Tref­fer in der ers­ten Halb­zeit zu sehen.

Be­reits in der ers­ten Mi­nu­te gin­gen die Gast­ge­ber in Füh­rung. Jona Eck­hardt flank­te auf Jaron Eff­ner, der zum 1:0 ein­köpf­te. Bronn­zell ließ sich davon aber nicht wirk­lich be­ein­dru­cken und glich nach einer Vier­tel­stun­de durch Tim Ho­ren­kamp aus. Jan-Ni­klas Jor­dan sorg­te für die Bronn­zel­ler Wende (35.). Doch die Mann­schaft von Mar­tin Fried­rich blieb im Spiel. Und mehr noch: Nach 38 Mi­nu­ten glich Rou­ti­nier Nils Fi­scher aus, nur zwei Mi­nu­ten spä­ter schnürt Eff­ner sei­nen Dop­pel­pack. „Die zwei­te Halb­zeit hat sich mehr im Mit­tel­feld ab­ge­spielt. Bronn­zell hatte noch einen Pfos­ten- und Lat­ten­tref­fer, aber un­term Strich hat sich meine Mann­schaft den Sieg er­ar­bei­tet und ver­dient“, er­klär­te Fried­rich.HEX