Kategorie: Aktuelles

Hersfelder Zeitung

Kreisliga A Mitte: Fünf Teams aus dem Kreis gehen in die Saison

Hersfeld-Hünfeld – Mit fünf Begegnungen beginnt die Fußball-Kreisliga A Mitte am Sonntag die Serie. Fragen und Antworten vor dem ersten Spieltag..

Wieviele Teams umfasst die Liga?

Insgesamt spielen 15 Mannschaften in der Klasse um Punkte. Davon sind drei Teams zweite Mannschaften: Niederaula/Kerspenhausen II, VfL Lauterbach II sowie die SG Lauter II. Neben Niederaula II sowie SG Asbach/Hessen Hersfeld sind hier noch Haunetal, Aulatal und Unterhaun am Ball.

Welche Mannschaften sind neu in der Klasse?

Neu in der Liga ist Absteiger Haunetal, der am Sonntag gleich mit einem Derby bei der SG Niederaula/Kerspenhausen II beginnt. Neu ist auch die SG Landenhausen, die vor der Saison 2024/25 aus der FSG Wartenberg (Zusammenschluss mit Angersbach und Bad Salzschlirf) ausgeschert ist und umgruppiert wurde. Mit der Reserve der SG Lauter – ein Zusammenschluss aus Heblos, Maar und Frischborn – sowie dem VfL Lauterbach II sind zwei weitere Teams aus dem Vogelsbergkreis in dieser Runde dabei. Da kommen ordentlich Reise-Kilometer zusammen.

Welche Teams sind aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg?

Neben der SG Asbach/SG Hessen und der SG Niederaula/Kerspenhausen II sind es Kreisoberliga-Absteiger SG Haunetal und die SG Aulatal, die nach dem Rückzug aus der Gruppenliga die Position der zweiten Mannschaft in der A-Liga übernommen hat. Die fünfte Mannschaft ist der SV Unterhaun.

Bei welchen Vereinen hat es Wechsel auf der Trainerposition gegeben?

Sebastian Schmidt coacht seit Ende vergangener Saison die SG Haunetal. Mit dem Wehrdaer Urgestein am Ruder will die Spielgemeinschaft den Betriebsunfall des Abstiegs vergessen lassen. Ziel soll der Wiederaufstieg sein, was sicher keine leichte Aufgabe wird. Gleich im ersten Spiel, im Derby bei der SG Niederaula/Kerspenhausen am Sonntag um 13 Uhr, wollen die Haunetaler die ersten Punkte einfahren. Auch auf der Gegenseite gibt es einen neuen Coach. Marvin Freisinger, früher Torwart und auch Torwarttrainer in Niederaula, ist in die Fußstapfen von Enis Veapi getreten. Bei der spielfreien SG Aulatal hat Horst Brandner die Aufgabe übernommen, ein neues Team zusammenzustellen. Doch der Coach, der nach vier Jahren eingesprungen ist, hat eine Herkulesaufgabe übernommen. „Vorrangiges Ziel ist es, dass wir uns erst einmal finden“, sagt der Oberauler. Bei Kiebitzgrund/Rothenkirchen hat mit Beginn der Vorbereitung der ehemalige Asbacher Andreas Brieschke den Trainerposten übernommen.

Wer sind die Favoriten auf den Meistertitel?

Schwer zu sagen. Neben dem Zweiten der Vorsaison, der SG Nüsttal/Dammersbach, mit Adam Veapi als Trainer, ist es auch wieder die SG Haselbach, die bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitsprechen will. Zurück in die Kreisoberliga will auch die SG Haunetal. Auch Unterhaun will oben angreifen. Und nicht zu vergessen: Immer wieder für Überraschungen gut ist auch der TSV Ufhausen.

Hersfelder Zeitung

Serenadenabend rund um die Kirche in Oberaula

Oberaula – Die ev. Kirchengemeinde Oberaula lädt am Samstag, 15. August, ab 19 Uhr zu einem Serenadenabend rund um die Kirche ein. Besucher werden gebeten, Sitzgelegenheiten oder Picknickdecken mitzubringen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Kirche statt. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich die Gemeinde. (RED/REY)

Hersfelder Zeitung

Oberaula-HausenDie Volkshochschule bietet in Kooperation mit dem Kurhessischen Golfclub Oberaula-Hausen Bad Hersfeld den Kurs „Golf zum Kennenlernen“ an.

Die Teilnehmer erwerben unter Anleitung die ersten grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten des Golfspiels und machen sich sowohl mit der Anwendung allgemeiner und spezieller Schlagtechniken vertraut. Der Kurs findet ab dem 18. August an vier Dienstagen jeweils von 17 bis 18:30 Uhr in Oberaula statt. Kursleiter ist George Staples. Anmeldungen sind bis zum 4. August über die Homepage www.vhs-hersfeld.de, per Mail an vhs@hef-rof.de oder postalisch möglich.

Kontakt: Volkshochschule 06621 87-6303 (RED)

Hersfelder Zeitung

Montag, 27. Juli 2026

Auf und davon: Ole Kellner, im roten Dress, beim 1:0 für den SV Solz. Am Boden links Mika Sauer, rechts Sebastian Schuch. © Foto: Friedhelm Eyert

Kirchheim – Auch die SG Aulatal konnte den Siegeszug des SV Eintracht Solz im Halbfinale des Fußball-Kreispokals um den Krombacher-Pokal nicht stoppen. Auf dem Sportplatz in Kirchheim unterlag der ehemalige Gruppenligist, der in dieser Saison in der A-Liga antritt, dem künftigen Ligakonkurrenten mit 1:4 (0:1).

Das Spiel zeigte, dass die Gastgeber, die auf Spieler wie Fabian Lepper, Nils Fischer oder Kilian Krapp arbeitsbedingt oder wegen Urlaub verzichten mussten, sich noch in der Findungsphase befinden. „Ich glaube, wir haben doch 50 Minuten lang relativ gut mitgehalten, und doch das ein oder andere Lichtzeichen setzen können“, sagte Aulatals Horst Brandner. Der Coach musste aber dann auch zugeben, dass der Gast am Ende einfach mehr Körner im Tank hatte und sich doch klar durchsetzte.

Mitte der ersten Hälfte gerieten die Gastgeber nach einem Pressschlag etwas unglücklich in Rückstand. Nach einer knappen Stunde veredelte Marlon Koch eine feine Kombination mit Daniel Naumann zum zwischenzeitlichen Gleichstand. Der hatte nur kurz Bestand, ehe Ole Kellner, der sich nach einem Abwehrfehler vor Keeper Valmir Musli die Ecke aussuchen konnte, erneut zuschlug.

Per Flachschuss erhöhte der zweite Torschütze vom Dienst, Max Knoche, für den SV auf 3:1. Damit war die Moral der Brandner-Elf dann ganz gebrochen. Den Schlusspunkt setzte erneut Ole Kellner, der einen Handelfmeter sicher zum Endstand verwandelte. Das Team von Trainer Michael Führer stürmte damit mit vier Siegen und einer beeindruckenden Torbilanz von 24:4 erstmals ins Pokalfinale, das am Ostersamstag kommenden Jahres stattfindet. Der Gegner des SV wird am Mittwoch,19 Uhr, zwischen dem ESV Hönebach und dem ESV Weiterode ermittelt. Auch wenn dann dort ein Kreisoberligist wartet, werden Ole Kellner, der mit seinen drei Treffern sein Torkonto im Pokal auf neun Treffer ausbaute und Max Knoche, der seinen achten Treffer in der laufenden Pokalrunde erzielte, versuchen, auch hier erfolgreich zu sein.

Tore: 0:1 Kellner (20.), 1:1 Knoch (57.), 1:2 Kellner (64.), 1:3 Knoche (69.), 1:4 Kellner (75., HE)

BT

Hersfelder Zeitung

Freitag, 24. Juli 2026

HEIMATCHECK

Mehr Polizeipräsenz trotz niedriger Kriminalität gewünscht Hersfeld-Rotenburg – Die Menschen in unserer Region fühlen sich in ihren Gemeinden relativ sicher. Das ist das Ergebnis des HeimatChecks der Hersfelder Zeitung, für den wir Anfang des Jahres mehr als 3000 Leserinnen und Leser in den 14 Gemeinden des HZ-Verbreitungsgebiets befragt haben. Mit einem Wert von 6,78 auf einer Skala von zehn Punkten gehört die Sicherheit zu den „stabilen Stärken der Region“.

Diese Wahrnehmung deckt sich auch mit den offiziellen Zahlen der Polizeistatistik. Im Bereich der Polizeistation Bad Hersfeld ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zurückgegangen. Die sogenannte Häufigkeitszahl liegt hier mit rund 3800 Straftaten pro 100.000 Einwohner deutlich unter dem hessischen Durchschnitt von etwa 6000. „Bad Hersfeld und die Umgebung sind weit überdurchschnittlich sicher“, sagt deshalb auch Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) im Interview mit der HZ. „Unabhängig davon bleibt es unser Anspruch, so viele Straftaten wie möglich zu verhindern“, stellt Poseck zudem klar.

Der Innenminister betont, dass die Polizeipräsenz deutlich erhöht wurde, räumt aber ein, dass die Polizei nicht überall gleichzeitig sein kann. „Ich höre von vielen Menschen, dass sie die stärkere Präsenz wahrnehmen“, sagt Poseck. Das sehen allerdings nicht alle Bürger so, wie die teilweise heftigen Kommentare auf der HZ-Facebook-Seite nach Posecks Besuch einer polizeilichen Großkontrolle am Montag in Bad Hersfeld zeigen. Hier beklagen viele Bürger, dass es besonders nachts und an neuralgischen Punkten wie der Breitenstraße und dem Schilde-Park an erkennbarer Polizeipräsenz fehlt.

Auch die Waffenverbotszone, die nach einem Messerangriff am Schilde-Park in der Innenstadt, eingeführt wurde, bezeichnen manche Kommentatoren als Symbolpolitik. Die Polizei indes betont immer wieder, dass gerade die Waffenverbotszone die Möglichkeit zu anlasslosen Kontrollen biete und wertet die Einführung als klaren Erfolg. Die Zahl der Straftaten in dem Bereich sei signifikant gesunken.

Trotzdem wird in Bad Hersfeld über die Einführung einer Videoüberwachung an besonders neuralgischen Punkten diskutiert. Nach HZ-Informationen soll das Thema erneut angegangen werden. Die Entscheidung darüber liegt bei den städtischen Gremien und der örtlichen Polizei, die den damit verbundenen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bürger abwägen müssen. Innenminister Poseck sagt: „Es gibt mehr Menschen, die über ein Unsicherheitsgefühl klagen, als über zu viel Videoüberwachung.“ Poseck wirbt auch für eine Teilnahme Bad Hersfelds am Präventionsprogramm „Kompass“. Dafür scheint es aber in der Stadtpolitik keine Mehrheit zu geben. (KAI A. STRUTHOFF)

Die Ergebnisse des HZ-HeimatChecks

Am sichersten fühlen sich die 3000 befragten HZ-Leser in Friedewald (7,60 Punkte von 10), Haunetal (7,48), Philippsthal (7,29), Hohenroda (7,11) und Schenklengsfeld (7,03). Im Mittelfeld liegen Oberaula (6,97) und Niederaula (6,55). Die unteren Plätze belegen Heringen (6,37), Bad Hersfeld (6,11) und Kirchheim (6,04). Schlusslicht ist Breitenbach/H, eine Bewertung, die sich Bürgermeister Jörg Schäfer nicht erklären kann. Auch die Polizei bestätigt, dass es dort zuletzt keine auffälligen Straftaten gab.

Hersfelder Zeitung

Samstag, 25. Juli 2026

Oberaula – Im Bereich Oberaula findet von Mittwoch bis Freitag, 5. bis 7. August, eine Bundeswehrübung statt. Die Durchschlageübung wird von der Fernmeldekompanie der Division Schnelle Kräfte aus der Herrenwald-Kaserne in Stadtallendorf ausgeführt.

Während des Übungszeitraums kann es vereinzelt zu militärischem Fahrzeugverkehr kommen, heißt es dazu weiter.

(RED/REY)