Um fast 4 Minuten verbessert – Moritz Wernick, 3. Platz in seiner Altersklasse (Foto: hhrunning)

Ein sportliches Ausrufezeichen setzte heute der gebürtige Hausener Moritz Wernick beim traditionsreichen Haspa Marathon Hamburg. Der Wahlhamburger ging bei Deutschlands größtem und schnellstem Frühjahrsmarathon an den Start – und überzeugte mit einer beeindruckenden Leistung.

Die Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH (MHV) organisiert seit über zehn Jahren den Haspa Marathon Hamburg, eine der bedeutendsten Laufveranstaltungen Deutschlands. Neben diesem sportlichen Großereignis gehören auch weitere bekannte Veranstaltungen wie der REWE Women’s Run Hamburg, der Köhlbrandbrückenlauf oder der PSD Bank Halbmarathon Hamburg zum Programm.

Mitten in diesem hochklassigen Teilnehmerfeld lief auch Moritz Wernick, der vielen in Hausen noch bestens bekannt ist. Für Moritz war es ein ganz besonderer Wettkampf – und einer, der sich mehr als sehen lassen kann. Um fast 4 Minuten schneller kam er ins Ziel.

Bei den Männern sicherte sich Jan Kaumanns in starken 2:24:05 Stunden den Titel des Hamburger Meisters. Dahinter folgten Finn Schümann mit 2:28:37 Stunden auf Rang zwei – und nur wenige Sekunden später Moritz Wernick mit einer hervorragenden Zeit von 2:28:51 Stunden auf dem Bronzerang. Damit lief Wernick nicht nur aufs Podium, sondern bestätigte eindrucksvoll seine starke Form.

Auch bei den Frauen gab es Spitzenleistungen: Tabea Themann lief in sensationellen 2:30:32 Stunden einen neuen Hamburger Rekord und wurde beste Deutsche. Gemeinsam mit Julia Ruge (2:54:36) und Christina Piske (2:59:22) stellte das Team zudem einen neuen Hamburger Rekord in der Frauen-Teamwertung auf.

Die Stimmung nach dem Rennen war entsprechend euphorisch. „Was zum Teufel war das heute im Marathon?!?“ – diese spontane Reaktion brachte wohl auf den Punkt, was viele nach diesem außergewöhnlichen Lauftag empfanden.

Für Moritz Wernick ist dieser Erfolg sicherlich ein weiterer Meilenstein in seiner sportlichen Laufbahn – und für Hausen ein schöner Anlass, stolz auf einen starken Athleten aus den eigenen Reihen zu sein.