Thomas Wagner übernimmt Führungsgruppe der Fuldaer Polizeidirektion
07.02.2022
Thomas Wagner wechselt nach Fulda, Uwe Völker übernimmt den Posten als Leiter der Polizeistation in Alsfeld. – Foto: Polizeipräsidium Osthessen
Personalkarussell bei der Polizei:
Thomas Wagner wechselt nach Fulda
Mit dem Start ins neue Jahr gibt es auch im Polizeipräsidium Osthessen einige Veränderungen. Nach über drei Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen – zuletzt für rund eineinhalb Jahre als Stationsleiter – verlässt Erster Polizeihauptkommissar Thomas Wagner die Polizeistation in Alsfeld. Sein Nachfolger wird Neuhofs Postenleiter Polizeihauptkommissar Uwe Völker, der wiederum von Polizeihauptkommissar Torsten Kühnel abgelöst wird.
Wie Polizeipräsident Günther Voß hervorhebt, hat Thomas Wagner die Geschicke der Polizeistation Alsfeld bestens geleitet: „Herrn Wagners Amtszeit fiel in die Hauptphase des Weiterbaus der A 49. Diese Herausforderung in neuer Funktion hat er mit Bravour gemeistert“, lobt Voß. Wagner habe die Polizeistation stets mit voller Hingabe geführt. „Ich danke ihm für seinen unermüdlichen Einsatz.“ Der 50-Jährige wird ab sofort mit der Leitung der Führungsgruppe der Fuldaer Polizeidirektion betraut.
Thomas Wagner
Der aus Oberaula-Wahlshausen stammende 50-jährige Erste Polizeihauptkommissar hat vor 31 Jahren seine Laufbahn bei der Hessischen Polizei gestartet. Nach einigen Jahren bei der Bereitschaftspolizei wechselte er vor rund 20 Jahren in seine Heimat Osthessen. In dieser Zeit hatte Wagner unterschiedlichste Funktionen in allen drei Landkreisen – unter anderem war er als Streifenbeamter, Dienstgruppenleiter und Leiter der Dezentralen Ermittlungsgruppe tätig. 2019 wechselte der 50-Jährige zur Polizeistation nach Alsfeld und übernahm vor rund eineinhalb Jahren die dortige Leitung.
Coronazahlen (04.02.2022)
Wasser- und Hebesätze 2022
Glasfaserausbau kommt
04. Februar 2022
Quote für Glasfaserausbau in Oberaula erreicht
666 Verträge zum Anschluss an das Glasfasernetz der Firma TNG sind laut Bürgermeister Klaus Wagner bisher in Oberaula eingereicht worden. Damit sei die durch die Firma geforderte Quote von 40 Prozent der Haushalte sogar übertroffen. Aktuell liege die Quote bei 44,5 Prozent, Wagner ist jedoch zuversichtlich, dass mehr als 50 Prozent erreicht werden können. Die Firma prüfe derzeit die genauen Standorte der Anschlussleitungen und plane die notwendigen Bauarbeiten. Das werde noch einige Monate dauern. Während dieser Zeit könnten noch kostenlose Glasfaseranschlüsse beantragt werden, betonte der Bürgermeister.
Wagner wies die Gemeindevertreter darauf hin, dass die derzeit laufenden Bauarbeiten in Oberaula nichts mit dem Glasfaserausbau durch TNG zu tun hätten. Hierbei handele es sich um einen Glasfaseranschluss des Bundesforstamtes. Weitere Anschlüsse an diese Leitung seien nicht möglich. (zac)
„Südlicher Knüll“ Machbarkeitsstudie
04. Februar 2022
Drei packen’s gemeinsam an
Machbarkeitsstudie und ein Mann fürs Digitale
Die Gemeinden Oberaula und Ottrau sowie die Stadt Neukirchen, die sich bereits vor elf Jahren zum Gemeindeverwaltungsverband „Südlicher Knüll“ zusammengeschlossen haben, wollen ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren. Dazu wird nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die die Möglichkeiten nach rechtlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Kriterien detailliert untersuchen und Empfehlungen aussprechen soll.
Der Prozess der Studienerstellung soll durch eine Lenkungsgruppe begleitet werden, an der nicht nur die Bürgermeister der drei Kommunen beteiligt sind, sondern auch die Vorsitzenden der Gemeindevertretungen bzw. der Stadtverordnetenversammlung, die Fraktionsvorsitzenden sowie als Gäste die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des gemeinsamen Gemeindeverwaltungsverbandes. Die Gemeindevertretung Oberaula beschloss jetzt einstimmig bei einer Enthaltung, folgende Personen in die Lenkungsgruppe zu entsenden: Klaus Wagner, Marcus Schug, Alexander Erler, Holger Hehr, Sascha Weidemann und als nicht stimmberechtigtes Mitglied Roland Hühn. Sie haben jeweils einen Stellvertreter. Die Gruppe soll im März ihre Arbeit aufnehmen.
Die Lenkungsgruppe solle die Studie kontinuierlich begleiten, Schwerpunkte festlegen und Zwischenergebnisse abnehmen, erläuterte Bürgermeister Klaus Wagner. Sie sei aber auch ein Forum für Ideen und Anregungen aus den Gremien und der Bevölkerung.
Entscheidungen würden nicht in der Lenkungsgruppe getroffen, sondern auf der Basis der Ergebnisse der Studie in den jeweiligen kommunalen Gremien, betonte Wagner. Er geht davon aus, dass die Studie etwa ein Jahr dauern wird. Danach werde sie den Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Die Machbarkeitsstudie wird vom Land Hessen mit 50 000 Euro gefördert.
Wagner informierte die Gemeindevertretung zudem über den aktuellen Stand der interkommunalen Zusammenarbeit. Demnach sollen in allen drei Rathäusern der Verbandskommunen bis zum Herbst 2022 einheitliche Bürgerbüros eingerichtet werden. Gearbeitet wird zudem an einem Organigramm für den gesamten Gemeindeverwaltungsverband.
Ein gemeinsamer Digitalisierungsbeauftragter, dessen Stelle vom Land Hessen gefördert wird, soll voraussichtlich am 1. April seine Arbeit aufnehmen. Um alle Mitarbeiter der drei Verwaltungen auf den technisch aktuellen Stand zu bringen und damit auch zu ermöglichen, dass sie im Homeoffice arbeiten können, wurden gemeinsam 35 Laptops mit Dockingstationen beschafft. Damit kann sowohl in den Rathäusern, als auch zuhause gearbeitet werden, teilte Bürgermeister Wagner mit.
In den Startlöchern steht zudem der gemeinsame Ordnungsbehördenbezirk Schwalm-Eder-Knüll, der die Überwachung des ruhenden und des fließenden Verkehres übernehmen soll. Beteiligt sind außer dem GVV „Südlicher Knüll“ auch Homberg/Efze, Frielendorf, Knüllwald und Schwarzenborn. Der Ordnungsbehördenbezirk soll seine Arbeit im zweiten Halbjahr 2022 aufnehmen, teilte Wagner mit. (zac)
Gemeindevertreter tagten
Kalenderblatt Februar 2022
Aktion Advent – Rekordergebnis
Rekord für Aktion Advent
Menschen im Schwalm-Eder-Kreis spenden mehr als 36 000 Euro
Die Menschen im Kreisteil Schwalm haben einmal mehr bewiesen, wie wichtig ihnen ihre Mitmenschen sind. Bei der HNA-Aktion Advent sind alleine im Kreisteil Ziegenhain 6231 Euro in Münzen und Scheinen zusammengekommen. Das bedeutet einen neuen Rekord für die Schwalm.
49 Unternehmen und Spendensammler hatten sich dieses Mal ab Advent an der HNA-Aktion beteiligt und für bedürftige Menschen Geld gesammelt.
Das meiste Geld sammelte die Hausarztpraxis Herzig-Kurz in Oberaula, 1106 Euro kamen zusammen. Platz zwei belegt die Augenarztpraxis Dr. Lorenz aus Ziegenhain mit 529 Euro. Das Team des Kindergartens Regenbogen aus Ziegenhain, kommt mit 505 Euro auf Platz drei.












