Skatfreunde erlebten ereignisreiche Tage in Hamburg

Vom 22.10. – 24.10.2022 verbrachten „Die reizenden Jungs“ der Skatfreunde Hausen  und deren Frauen drei tolle Tage in Hamburg. Pünktlich um 8:30 Uhr starteten die neun unternehmungslustigen Hiisner Jörg, Erwin, Karl-Heinz, Norbert, Jürgen, Geli, Gabi, Petra und Irene ihren Trip zum „Tor der Welt“.

Mit der Bahn ging es über Kassel, Göttingen und Hannover nach Hamburg. Nach der Ankunft am Hamburger Hauptbahnhof fuhren wir mit der S-Bahn in Richtung Reeperbahn. Dort war das Hotel „Prizeotel“ für uns gebucht.

Auf dem Weg dorthin wurden bei bestem Wetter im „Astra-Eck“ auf St. Pauli zunächst einige gekühlte Getränke und ein kleiner Snack eingenommen. Gut gestärkt und bester Laune fanden wir unser Hotel gleich um die Ecke. Es empfing uns ein modernes, futuristisches Hotel mit sehr freundlichem Personal.

Nachdem wir eingecheckt und die sauberen Zimmer bezogen hatten, musste die Hotelbar begutachtet werden. Allerdings war nur wenig Zeit für den kleinen „Zwischenstopp“, da wir um 19:00 Uhr Karten für das Travestie-Cabaret „Pulverfass“ auf der Reeperbahn besorgt hatten.

Stau im Eingangsbereich des „Pulverfasses“ auf der Reeperbahn.

Die Veranstaltung war komplett ausverkauft und nachdem wir zu unseren Plätzen geleitet wurden, wurde uns ein leicht frivoles  und sehr unterhaltsames  Programm, mit Künstlern, die ihr „Handwerk“ äußerst gut verstanden, präsentiert. Sowohl Akrobatik als auch gesangliche Höchstleistungen waren zu bestaunen und so manch frecher, leicht schmutziger Witz wurde präsentiert. Die  Akteure begeisterten das Publikum vollends und gar manchmal stellte man sich die Frage, ob sich nicht doch ein paar Damen unter die Darsteller gemischt hatten. Am Ende war aber eines klar: es standen ausschließlich Männer auf der Bühne! Während der Veranstaltung wurde uns ein leckeres 3-Gänge Menü serviert und nach 2 ½ Stunden abwechslungsreichem Programm, in dem wir in die Welt der Travestie eintauchen durften, wurden wir von den Akteuren persönlich am Ausgang  verabschiedet.

Nach der Vorstellung schlenderten wir gemeinsam  noch über die Reeperbahn und nahmen in der Kultkneipe „Hans Albers Klause“  das ein oder andere Kaltgetränk zu uns. Mit einem abschließenden Gang durch die Menschen überfüllte „Große Freiheit“ kehrten wir ins Hotel zurück und fielen erschöpft, aber voll mit tollen Eindrücken in unsere Betten.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein sehr gutes und reichliches Frühstück im „Prizeotel“.

Zu Fuß ging es danach zum Fischmarkt, wo die letzten Händler noch ihre Ware versuchten lautstark an den Mann zu bringen. Pünktlich um 11:00 Uhr trafen wir an der klitzekleinen und berühmten Kneipe „Schellfisch Posten“, bekannt durch die Sendung  „Ina`s Nacht“,  zum Frühschoppen ein. Ein paar frisch Gezapfte und schon mussten wir weiter zur Besichtigung des stillgelegten russischen U-Boots U-434. Wir hatten eine Führung durch das 86 Meter lange Boot gebucht, auf der wir sehr viel spannendes und informatives über die „Seefahrt unter Wasser“ erfuhren. Der Enge des U-Bootes entkommen, ließen wir uns in der Strandbar „Strand Pauli“ nieder, um den Flüssigkeitshaushalt wieder etwas aufzufüllen. Allerdings hatten wir nicht allzu viel Zeit, da wir unbedingt noch an einer  Hafenrundfahrt teilnehmen wollten, die dann auch sehr unterhaltsam durchgeführt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen an den Landungsbrücken mussten wir zurück zum Hotel, um uns für den Abend noch schnell frisch zu machen. Denn um 19:00 Uhr hatten wir in der „Neuen Flora“ Karten für das Musical „Mamma Mia“ gebucht.

Es sollte das Highlight unseres Trips nach Hamburg werden.

Gesangliche Höchstleistungen präsentierten die Akteur*innen und so ziemlich alle ABBA-Songs wurden meisterlich präsentiert, und zwar in deutscher Sprache. Dadurch wurde die Geschichte des Musicals noch deutlicher, da die Lieder perfekt zur Handlung passten. Das Publikum ging begeistert mit und zum Ende hielt es Niemanden mehr auf den Plätzen. Die bekanntesten Songs „Mamma Mia“, „Dancing Queen“ und „SOS“ bildeten dann den krönenden Abschluss. Unter tosendem Applaus mussten die Akteure noch mehrmals auf die Bühne. Wir hatten eine Darbietung präsentiert bekommen, an die wir uns noch sehr lange gerne erinnern werden.

Zu Fuß ging es zurück zum Hotel, wo wir an der Hotelbar noch einen letzten „Absacker“ zu uns nahmen.

Am nächsten Morgen hieß es dann Koffer packen und noch einmal das gute Frühstück im Hotel genießen. Mit der S-Bahn ging es dann zum Hamburger Hauptbahnhof und mit deutlicher Verspätung des ICE  schließlich nach Kassel-Wilhelmshöhe und mit dem Cantus später nach Bad Hersfeld.

Am Ende waren wir uns Alle einig:

Es war eine tolle, abwechslungsreiche und interessante Vereinsfahrt nach Hamburg, die uns noch lange gut in Erinnerung bleiben wird.

Am 08. Dezember 2022 zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr werden die Sirenen in der Stadt Neukirchen und den Gemeinden Oberaula und Ottrau, mit dem Warnton „Feueralarm“ heulen.

Die Leitstelle in Homberg (Efze) wird jede Sirene einzeln ansteuern, aus diesem Grund werden die Sirenen in den Stadt- und Ortsteilen nacheinander ausgelöst.

Bundesweiter Warntag am 08.Dezember 2022 erstmals mit Cell Broadcast

Der Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag bei dem Bund und Länder, sowie teilnehmende Kreise, Städte und Gemeinden in einer Übung ihre Warnmittel erproben. Ab 11:00 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden unterschiedliche Warnmittel.

Im Rahmen des Warntags soll der Warnkanal Cell Broadcast erstmalig getestet werden. Dazu soll eine Testwarnmeldung bundesweit versendet werden. Cell Broadcast ermöglicht es, Warnungen einfach, schnell, zielgenau und datensparsam an eine große Anzahl von Menschen zu versenden. Es ist ein anonymes Verfahren, das die Empfangsbereitschaft des Mobilfunkendgerätes in einer Funkzelle des Mobilfunknetzes nutzt. So können in einem potenziellen Gefahrengebiet befindliche Mobilfunkendgeräte mit einer Warnmeldung angefunkt werden.

Weitere Informationen zum Thema Warnung der Bevölkerung erhalten Sie hier:

www.warnung-der-bevoelkerung.de

www.bundesweiter-warmtag.de

www.bbk.bund.de

Bernd Gieseking   (Foto: Britta Frenz/NH)

Oberaula – Mit seinem satirischen Jahresrückblick „Ab dafür!“ ist Bernd Gieseking am Sonntag, 4. Dezember, wieder zu Gast im Parkhotel „Zum Stern“ in Oberaula.

Satire und Komik, Kommentar und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn: All das ist „Ab dafür!“, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Publikum erwartet eine rasante Achterbahnfahrt durch die letzten zwölf Monate. Seit nunmehr 30 Jahren präsentiert der Kabarettist, Bestsellerautor und Meister des satirischen Jahresrückblicks Bernd Gieseking seinen Jahresrückblick von A bis Z über die Zeit zwischen Januar und Dezember, frech, schnell, sauber, komisch.

Das Nebeneinander der großen Ereignisse und der privaten Sicht, das Formulieren des Großen-Ganzen in witzigen Geschichten, das Überspitzen oder auch nur mal das süffisante Zitieren machen das Programm „Ab dafür!“ einzigartig.

Politik, Gesellschaft und Kultur, die elektronischen Medien und die Tagespresse liefern immer wieder Stichworte für Sprachwitz und Komik, für groteske Logik und verspielten Unsinn. Gereimt, geschüttelt und gerührt – ab dafür.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 4. Dezember, um 18 Uhr. Einlass ist ab 17 Uhr. Karten gibt es nur im Vorverkauf im Hotel zum Preis von 15 Euro, teilt Hotelchefin Elke Lepper mit. Tel. 06628/92020, E-Mail: Info@hotelzumstern.de. (zac)

Ein Förderverein soll ab 2023 die Sanierung von Burg Herzberg sicherstellen

Jürgen Freiherr von Dörnberg ist zurecht stolz auf das heimathistorische Wahrzeichen – Foto: Gerd Ochs

Große Ereignisse werfen für 2023 nicht nur ihre Schatten voraus, sondern sind bereits im Gange und sollen durch organisatorische Rahmenbedingungen optimiert werden: für den Fortgang der Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Burg Herzberg soll in 2023 ein Förderverein gegründet werden.

Mit dessen Hilfe und der Unterstützung von Sponsoren soll den Eigentümern, der Freiherr-von-Dörnbergschen-Stiftung, die mehrjährigen Bautätigkeiten im Umfang von insgesamt 3,7 Millionen Euro ermöglicht werden.

Es ist ein erhabenes Gefühl, den Weg zur Burg Herzberg zu beschreiten und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, besonders wenn der prominente Begleiter zuvor mit einem imposanten Schlüssel das historische Schloss des Burgtores öffnet. Jürgen Freiherr von Dörnberg ist zurecht stolz auf das heimathistorische Wahrzeichen, das sich seit dem späten 15. Jahrhundert ununterbrochen im Familienbesitz befindet. Doch neben Stolz und Freude mischen sich auch ernste Sorgen in die Erläuterungen des rüstigen 83-jährigen Freiherren von Dörnberg während des Rundgangs durch „seine“ Burg.

„Wir sanieren bereits seit drei Jahren und werden dies weitere drei Jahre tun müssen. Gerade in dieser Woche wurde das Baugerüst vor der Ostmauer und der Kran entfernt, die Baumaßnahmen werden dann erst in 2023 fortgesetzt.“ Wir treffen den Polier der in Weimar ansässigen Spezialfirma Preuße & Rätsch, Frank Schmidt, beim Verlassen der Baustelle: „Wir sind zum Ende dieser Bausaison gut vorangekommen und konnten im Bereich des Gerüstes auch die Erdarbeiten abschließen. Nun ist Winterpause, bis es bei geeigneter Witterung in 2023 weitergeht.“

40 Tonnen Mörtel in die Fugen verpresst

Von Dörnberg ist erleichtert, dass die Ostmauer nun wieder erstrahlt: „Hier war bereits ein Teil eingestürzt und begrub aufgestellte Toilettenhäuschen. Gut, dass nichts weiter passierte!“ Die 508 Meter hoch gelegene Burg muss sich heute zwar nicht mehr wie in ihrer jahrhundertelangen Geschichte feindlichen Belagerungen erwehren, aber der Witterung muss sie nach wie vor trotzen. Da wird der Mörtel schwach und verliert seine Funktion, die Statik gibt irgendwann nach.  Polier Schmidt und seinen Mitarbeiter haben bereits Unmengen von Mörtel in die Fugen verpresst und sind längst noch nicht fertig. „Vierzig Tonnen bisher!“, weiß Jürgen Freiherr von Dörnberg zu berichten. Ein „normaler Häuslebauer“ schüttelt sich…

Doch die Statik der Mauern ist nur ein Teilbereich der Arbeiten, wie sich beim Rundgang zeigt. „Wir müssen als bauamtliche Auflage zur Absturzsicherung die Mauerkronen erhöhen und haben massive Geländer anbringen lassen. Allein die Geländerarbeiten verschlingen 167.000 Euro.“

„Burg Herzberg ist einfach ein Stück Heimat-Seele“

In den Ausblick auf das Jahr 2023 mischt sich beim Freiherrn, der mit einem Vetter 42 % der Stiftung hält, bei allen Herausforderungen auch Hoffnung: „Wir als Familienstiftung können das gigantische Volumen der Baumaßnahmen von 3,7 Millionen Euro trotz der staatlichen Förderungen nicht allein stemmen, das ist Fakt. Daher beabsichtigen wir im kommenden Jahr eine Öffnung in Form der Gründung eines Fördervereins, der auch dauerhaft in die Prozesse eingebunden werden soll. Für Mitglieder des Fördervereins und Sponsoren werden wegen der Gemeinnützigkeit Steuerbegünstigungen gelten. Die Burg wurde vom Bund ja als „Historisches Baudenkmal von besonderer Bedeutung“ eingestuft“, so Freiherr von Dörnberg.

Er ist sich mit seiner Frau Trixie im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS einig: „Wir spüren immer wieder die große Verbundenheit der Menschen mit der Burg. Sie ist nicht nur für die Breitenbacher, sondern auch für die Menschen in Alsfeld, dessen Stadtgrenzen ja bis an die Burgmauern reichen, identitätsstiftend. Burg Herzberg ist einfach ein Stück Heimat-Seele. Wir sind daher guten Mutes, dass der Förderverein zu einer Erfolgsgeschichte wird!“ (goa)

Prof. Dr. Peter Sefrin (Foto privat)

Sehr geehrte Damen und Herrn, liebe Mediziner und medizinisch interessierte Freunde, am 23. November kommt Professor Dr. Peter Sefrin nach Oberaula. Den Kontakt knüpfte Donata v. Schenck.

Das DRK Oberaula lädt aus diesem Grunde,

am 23.11.2022 um 19 Uhr

zu einer Diskussionsrunde bei Getränken und Käse in die DRK-Bereitschaftsräume, Bahnhofstraße 21 in Oberaula, ein.

Prof Dr. Sefrin gilt als Notfalls-Papst, er prägte die deutsche Notfallkatastrophen – Medizin, gab Anstöße in der Entwicklung des Rettungsdienstes. Wichtige Themen für ihn sind auch die Notfallbehandlung der Kinder bei Kinderunfällen, sowie die Reanimation.

Im Übrigen hat er gerade eine Statistik zum „Gaffen bei Unfällen auf der Autobahn“ herausgebracht. Auch dieses Thema ist für uns alle wichtig.

Das DRK bitte um kurze Anmeldung per Mail – auch über die Personenanzahl – an den DRK Ortsverein Oberaula drk.ov.oberaula@gmail.com.