Vor 5 Jahren …
Die etwas andere Weihnachtsgeschichte
Die etwas andere Weihnachtsgeschichte
Vor mehr als 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O’Hanlon einen Leserbrief an den „New York Sun“ in einer dringenden Angelegenheit:
„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie sind angekränkelt vom Skeptizismus eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur, was sie sehen: Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, Virginia, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann.
Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Und Du weißt ja, dass es all das gibt, und deshalb kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Sie wäre so dunkel, als gäbe es keine Virginia. Es gäbe keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.
Aber das ewige Licht der Kindheit, das die Welt erfüllt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle an Heiligabend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen würde den Weihnachtsmann zu Gesicht bekommen. Aber was würde das schon beweisen?
Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens Kindern und Erwachsenen unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen –, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles.
Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die größte Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein.
„Ist das denn auch wahr?“, magst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehn mal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.
Frohe Weihnacht, Virginia!
Dein Francis Church
24. Dezember 2019
Fulda. Kurz vor dem Heiligen Abend wird die Fuldaer Kinderklinik schon einmal reich beschenkt: Von 13:00 bis 17:00 Uhr grillten am Montag Florian Roth von der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, der Chef der Fleischerei Meissmer Johannes Richter und OSTHESSEN|NEWS-Chefredakteur Christian P. Stadtfeld für den guten Zweck.
Am Meissmer-Stand, „Unterm Heilig Kreuz“ direkt hinter der Stadtpfarrkirche, herrschte Hochbetrieb.
Hunderte Würstchen gingen in den vier Stunden über den Tresen – und alle Einnahmen durch den Bratwurstverkauf 1:1 an die Klinik für Kinder und Jugendmedizin am Klinikum Fulda.
Spontanbesuch in der Kinderklinik
All überall in den Kirchen finden zu Weihnachten Krippenspiele statt. Viele Stunden der Proben haben die kleinen und zuweilen großen Krippenspieler dafür absolviert.
Festlich geschmückt sind auch die Kirchen. Voller Spannung und aufregender Vorfreude auf Heiligabend sind auch die Krippenspielkinder der ev. Kirchengemeinde Hausen.
Bereits seit einigen Wochen haben die Mädchen und die Jungen fleißig geprobt, um die Geschichte von „Jesu Geburt“ zum Besten geben zu können.
Doch in diesem Jahr ist einiges anders. Das Krippenspiel findet nicht in der Kirche, sondern in der ehemaligen „Klingerscheune“, statt.
Prädikantin Marie Surhoff wird den Gottesdienst zur Christvesper am Heiligen Abend gestalten.
Die evangelische Kirchengemeinde lädt alle Hausener zur Christvesper am 24. Dezember um 17.00 Uhr herzlich ein.
Die Kinder und das gesamte Team der Kindertagesstätte Sonnenschein in Hausen bedanken sich recht herzlich bei Marion und Ulrich Allendorf vom Gasthaus „Zur Post“ in Hausen für ihre Spende, von welcher wunderschöne Edelstein-Bausteine angeschafft wurden.
Zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken der Deutschen zählen Gutscheine. Schluss mit den Verlegenheitsgeschenken unterm Weihnachtsbaum!
Es ist nicht mehr lange bis Weihnachten, und so mancher ist noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Bücher gehören auf den Gabentisch, denn gerade in der kalten Jahreszeit gibt es doch kaum etwas Besseres, als es sich mit einem Buch auf der Couch gemütlich zu machen. Bücher, die einen nicht mehr loslassen, klüger machen oder vielleicht auch mit Fragen zurücklassen.
Noch keine Geschenkidee, hier unsere Empfehlung:
Die Kirche von Hausen ist geschichtlich, der Anlage nach und architektonisch eines der bemerkenswertesten Gotteshäuser unserer Region. Sie ist ein auch ein Merkmal der ehemals selbständigen Gemeinde und mit dieser seit ihren Anfangszeiten verbunden. Vor dem Hintergrund von Eigenart, Lage und Historie des Ortes erschließen sich die Besonderheiten dieser Kirche.
Als Patronatskirche der ortsansässigen Familie von Dörnberg bietet sie unter anderem Sehenswertes wie die Chormalereien mit St. Christophorus, das Familien-Flügelepitaph und die heraldischen Wappenbilder an den Brüstungen von West- und Südempore. Einmalig in Hessen ist auch ein Aachener Pilgerzeichen auf einer der Häuser Glocken, dessen Vorbild die sitzende Madonna mit Apfel auf dem Aachener Marienschrein ist.
Um ihre Besonderheiten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und um diese für die nächsten Generationen zu dokumentieren, hat sich der Heimat- und Brauchtumsverein Hausen entschlossen, ein Buch herauszugeben, das der gebürtige Häusner und Pfarrer Günther Bickert verfasst hat. In kenntnisreicher Art beschreibt er detailliert den Aufbau der Kirche und verbindet damit die Ortsgeschichte sowie die Besonderheiten als Patronatskirche.
Das 175 Seiten umfassende Buch ist über den Heimat- und Brauchtumsverein Hausen (Hausen-Aulatal.de) für 17,95 € erhältlich.
Wohl aufgrund von Glatteis ist es laut Polizei am Donnerstagmorgen zwischen Hausen und Ibra zu einem Unfall gekommen, an dem ein Pkw und ein Linienbus beteiligt waren.
Der Unfall ereignete sich gegen 6.50 Uhr auf der L 3294 zwischen Hausen und Ibra. In einer Rechtskurve in Höhe des Golfplatzes geriet das Auto wohl aufgrund von Glatteis auf die Gegenfahrbahn und stieß gegen einen Linienbus.
Wegen Streuarbeiten der Straßenmeisterei und der Arbeit des Abschleppdienstes war die Straße auch gegen 9 Uhr noch gesperrt.