Nun ist es wieder so weit: Der Maibaum hat in Hausen seinen Dienst für dieses Jahr getan und wurde am 29. September abgebaut.
Seit dem Aufstellen kurz vor dem 1. Mai hat der über 20 Meter hohe Baum unser Ortsbild geschmückt und uns daran erinnert, dass Traditionen nicht nur gepflegt, sondern vor allem gemeinsam gelebt werden.
Für die Männer des Reservistenvereins hieß es nun also: Ärmel hochkrempeln und ran an den Baum! Mit dem Holz-Lkw legte Gerd Neumann den Maibaum sicher und gekonnt um. Anschließend wurden Vereinsschilder, Kranz und Fahne abmontiert und alles für die Winterpause verstaut.
Dank der guten Zusammenarbeit war die Arbeit schnell erledigt. Und wie es sich in einem Dorf gehört, darf nach getaner Arbeit natürlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Bei einem kleinen gemütlichen Abschluss wurde noch einmal auf die vergangene Maibaumsaison angestoßen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern des Reservistenvereins, die jedes Jahr mit viel Einsatz dafür sorgen, dass der Abbau des Maibaums zur Routine geworden ist. Solche Aktionen machen unser Dorfleben lebendig und zeigen, wie schön es ist, wenn die Kameraden des Reservistenvereins gemeinsam anpacken.
Doch lange müssen wir auf die nächste Aktion am Maibaumplatz nicht warten: Bereits am Wochenende vor dem 1. Advent wird an gleicher Stelle wieder fleißig gewerkelt. Dann bekommt der Platz statt des Maibaums einen großen Adventskranz – natürlich wieder von derselben Mannschaft der Reservistenkameraden.
Der Maibaum macht also nur eine kurze Winterpause. Die Tradition geht weiter!
