Der Hausener Verein für Heimat und Brauchtum e.V. lud zum Neujahrsempfang

Der Vereinsvorsitzende und Ortsvorsteher Jörg Albert konnte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste und Unterstützer beim Neujahrsempfang begrüßen.

Besonders begrüßte er den Ehrenvorsitzenden und Gründer des Heimatsvereins Ulli Allendorf, sowie die fünf Vereinsabteilungen, die sechs Mitgliedsvereine und alle aktiven Mitglieder des Vereins.

Lob und Anerkennung für eine tolle Dorfgemeinschaft:

In seiner Neujahrsansprache lobte Jörg Albert die emsigen Arbeitsgruppen und die verschiedenen Teams. Er sprach ihnen Dank und Anerkennung für ihre vielfältigen Arbeiten aus.

(v.l.n.re.) Anneliese Lauzi, Hilde Albert, Elisabeth Hofmann, Elfriede Corpataux          © Foto Jörg Albert

Besonders lobte der Vorsitzende die jahrelange Arbeit der Damen vom Verschönerungsteam (Hilde Albert, Elisabeth Hofmann, Anneliese Lauzi uns Elfriede Corpataux). Sie haben mit ihrer kreativen Arbeit das Erscheinungsbild unseres „staatlich anerkannten Erholungsortes“ bereichert. In diesem Jahr übergeben sie aus Altersgründen die Durchführung der Dekoarbeiten an ein jüngeres Team.

Den Familien Hartwig und Scheingraber dankte Albert für die Gestaltung und die Organisation der abwechslungsreichen und beliebten Nachmittage des Hiisner Seniorentreffs.

Lobende Worte erhielten auch die rührigen Helfer und Vereine, die verschiedenen Events  im Dorf veranstalteten, wie die Kirmes mit dem Dorfabend und traditionellen Frühschoppen, das Ständchenspielen am Kirmessamstag oder auch das Kartoffelfest, das tausende Besucher anzieht.

„Wieder ein gelungenen Hausener Kalender“ führte er weiter aus. „Das Team um Wolfgang Hartwig hat hervorragende Arbeit geleistet“.

Weiterhin dankte er dem Verfasser des Buches „Die evangelische Kirche von Hausen“, Rainer Bickert und dem Arbeitskreis Geschichte im Heimatverein für ihre gute Arbeit und die gelungene Buchpräsentation in der Kirche.

Heimatdichter Hans Riegelmann (li.) mit Vereinsvorsitzender Jörg Albert           © Foto Karl-Heinz Klinger

Ein ganz besonderes Dankeschön sprach Vorsitzende Albert Hans Riegelmann aus. Der fast 90-jährige Heimatdichter schrieb in diesem Jahr vier Gedichte zu aktuellen Themen im Dorf. Diese Gedichte sind auf dieser Homepage veröffentlicht worden.

Vorausschauend auf dieses Jahr berichtet der Vorsitzenden über konkrete Pläne, ein kleines Fest am 6. und 7. September auf dem Sportplatz in Hausen zu feiern. Hier soll an die 850-Jahrfeier vor 10 Jahren erinnert werden. Der Musikzug Huppert aus dem Taunus, bekannt von unseren Kartoffelfesten, wird am Samstagabend im Festzelt aufspielen.  Der Singkreis hatte, bei seiner letzten Vereinsfahrt, einen Auftritt des Musikzugs Huppert gewonnen. Gleichzeit feiert der Singkreis sein 20-jähriges Bestehen.  

Mit angenehmen Gesprächen um das vergangene Jahr klang der Neujahrsempfang aus.

Schlachteessen im DGH Hausen

Der FFC (Fußball und Freizeit Club Hausen) lädt ein zum Schlachte-Buffet

am Samstag, den 18.01.2020 ab 19:00 Uhr

im Dorfgemeinschaftshaus Hausen

Im Angebot:
  • Wurstsuppe mit Fadennudeln
  • Wellwürstchen, Kartoffelwurst, Bratwurst
  • Frikadellen, Wecke werk
  • Kartoffelstampf, Sauerkraut
  • Banschlauch (Lauchgemüse)
  • Grünkohl
  • Kalte Schlachteplatte mit Gehacktes, Hausmacher Wurstspezialitäten
  • ofenfrisches Bauernbrot, Fettebrot
  • Wackelpudding

Kosten fürs Buffet 15,00 €/ Pers.

Des weiteren gibt es Schwälmer Bierspezialitäten

(Pils, Land Bier, alkoholfreies Bier)

Apfelwein, Softgetränke (Cola, Cola Zero, Sprite, Wasser etc.)

Eine breite Palette von Spirituosen runden das Buffet ab.

Um halbwegs planen zu können, wäre es nett, wenn ihr euch mit dem Anhang bis spätestens 16.01.2020 anmelden würdet. Aber auch Gäste ohne Anmeldung sind uns herzlich willkommen, denn wir denken, dass wir alle satt bekommen!

Vielen Dank und guten Hunger!

Anmeldung bei Erich Nuhn – Gasthaus „Zum Schwanen“ in den Briefkasten oder telefonisch unter 0172-1493694 (Norbert Braun)

© FFC Hausen

Die Geschichte des Herzens

Krippenspiel von Harriet (Mimi) Bosse

All überall in den festlich geschmückt Kirchen fanden zu Weihnachten Krippenspiele statt. Viele Stunden der Proben haben die kleinen und zuweilen großen Krippenspieler dafür absolviert, um die Geschichte von „Jesu Geburt“ zum Besten geben zu können.

Doch in diesem Jahr war in Hausen einiges anders. Das Krippenspiel fand nicht in der Kirche, sondern in der festlich ausschmückten „Klingerscheune“, statt. Auf derselben Bühne, wo bereits vor fünf Jahren der Hausener Theaterverein sein Theaterstück „Die etwas andere Weihnachtsgeschichte“ mit großem Erfolg aufführte.

Anders war auch die Weihnachtsgeschichte in diesem Jahr.

Ein Theaterdirektor betritt die Bühne und kündigte  das Krippenspiel in Reimform an.

Zwei Mädchen gehen zu Bett und beten: „Abends wenn ich schlafen geh, 14 Englein um mich stehn“. Während sie schlafen kommen die Engel und erzählen die Geschichte von Christi Geburt. Die Mädchen erwachen und fragen: „Wie kann das sein, der Retter und Heiland so winzig klein“.

In der nächsten Szene sehen die Krippenspielbesucher die Hirten auf dem Felde. Ein echter Hund bewacht die Schafe. Ein Dorfjunge kommt angerannt und berichtet von einem Flimmern und Leuchten am Himmel über dem Dorf. Sie hören himmlische Chöre und verspüren Angst. Da erscheint ein Engel: „Fürchtet Euch nicht“!

In einem Stall in Bethlehem, in einer Krippe, liegt das Kind in Windeln gewickelt.

Zwei Rapper erscheinen: „Hey, wir kommen in Frieden, man ey, ich hab das klar gemacht, wir folgten dem großen Stern… und begeben uns in Deine Hände“.

Ein Blinder kommt des Weges und spürt einen frommen Zauber auf seinen Augenlidern. „Ich fühl´s, ein Wunder ist geschehen“.

Der große Engel erscheint: „Gesegnet sei die Heilige Nacht, die uns das Licht der Welt gebracht“.

Alle Kinder kamen zum Schluss des Krippenspiels auf die Bühne und sangen mit der Gemeinde: „Alle Jahr wieder.“

Prädikantin Marie Surhoff  gestaltete die Christvesper. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Chrisoula Adler begleitet.

Die Initiatorin Donata Schenck zu Schweinsberg, zusammen mit dem Hausener Kirchenvorstand, bedankte sich sehr herzlich bei allen Beteiligten, den Müttern, den Großmüttern, besonders bei den Kids.

„Danke: Ben, Klemens, Kaspar, Isabelle, Janis und Janis, Johannes, Konrad, Larissa, Lena, Luca, Max, Sara, Stella, Marleen, Zoe“. „Ihr alle wart super“, freute sich Donata Schenck.

Großer Dank auch an Manuela Bickert, die die Intendanz des Krippenspiels übernommen hat“.

Die Scheune war brechend voll und alle waren begeistert.

Neujahrsempfang des Hausener Verein für Heimat und Brauchtum e.V.

Der Vereinsvorsitzender und Ortsvorsteher Jörg Albert lädt zahlreiche Gäste und Unterstützer zum Neujahrsempfang des Hausener Verein für Heimat und Brauchtum e.V. ein.

Der Beginn der Veranstaltung, am 12. Januar im Gasthaus „Zur Post“, ist für 18.00 Uhr geplant.

An- bzw. Abmeldung bitte bis zum Donnerstag (09.01.2020) an den Vorsitzenden.

Der Hausener Verein für Heimat und Brauchtum e.V. hofft auf die Teilnahme vieler Gäste und Unterstützer.

Gutscheine?

Zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken der Deutschen zählen Gutscheine. Schluss mit den Verlegenheitsgeschenken unterm Weihnachtsbaum!

Es ist nicht mehr lange bis Weihnachten, und so mancher ist noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Bücher gehören auf den Gabentisch, denn gerade in der kalten Jahreszeit gibt es doch kaum etwas Besseres, als es sich mit einem Buch auf der Couch gemütlich zu machen. Bücher, die einen nicht mehr loslassen, klüger machen oder vielleicht auch mit Fragen zurücklassen.

Noch keine Geschenkidee, hier unsere Empfehlung:

 

Eine besondere Kirche

Die Kirche von Hausen ist geschichtlich, der Anlage nach und architektonisch eines der bemerkenswertesten Gotteshäuser unserer Region. Sie ist ein auch ein Merkmal der ehemals selbständigen Gemeinde und mit dieser seit ihren Anfangszeiten verbunden. Vor dem Hintergrund von Eigenart, Lage und Historie des Ortes erschließen sich die Besonderheiten dieser Kirche.

Als Patronatskirche der ortsansässigen Familie von Dörnberg bietet sie unter anderem Sehenswertes wie die Chormalereien mit St. Christophorus, das Familien-Flügelepitaph und die heraldischen Wappenbilder an den Brüstungen von West- und Südempore. Einmalig in Hessen ist auch ein Aachener Pilgerzeichen auf einer der Häuser Glocken, dessen Vorbild die sitzende Madonna mit Apfel auf dem Aachener Marienschrein ist.

Um ihre Besonderheiten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und um diese für die nächsten Generationen zu dokumentieren, hat sich der Heimat- und Brauchtumsverein Hausen entschlossen, ein Buch herauszugeben, das der gebürtige Häusner und Pfarrer Günther Bickert verfasst hat. In kenntnisreicher Art beschreibt er detailliert den Aufbau der Kirche und verbindet damit die Ortsgeschichte sowie die Besonderheiten als Patronatskirche.

Das 175 Seiten umfassende Buch ist über den Heimat- und Brauchtumsverein Hausen (Hausen-Aulatal.de) für 17,95 € erhältlich.