Montag, 16. Mai 2022

Eiterfeld gewinnt 7:1 in Hosenfeld – Aulatal siegt knapp

Siegreich endete das Wochenende für die beiden Fußball-Gruppenligisten Eiterfeld/Leimbach und Aulatal.

FV Freiensteinau – SG Aulatal 1:2 (1:1) Die Erfolgsgeschichte der SG Aulatal in der Aufstiegsrunde der Gruppenliga setzte sich auch am Sonntag in Freiensteinau fort. Die wegen des Fehlens von Steffen Schneider, Sebastian Schuch und Jens Schmidt ersatzgeschwächten Gäste zeigten aber trotzdem eine geschlossene Mannschaftsleistung. „Wir haben gut gegengehalten“, sagte Max Schuch.

Der Führungstreffer fiel nach 16 Minuten: Eine scharf hereingetretene Ecke von Daniel Naumann köpfte Simon Hennighausen zum 1:0 in die Maschen. In der Folgezeit erarbeitete sich Aulatal eine Chance nach der anderen, doch weder Nils Fischer, Kilian Krapp oder Fabian Wozniak blieb der Torerfolg vergönnt. Und so war es nicht verwunderlich, dass Freiensteinau zum Ausgleich kam.

Ein langer Einwurf auf den zweiten Pfosten, wo Thomas Wirsing goldrichtig stand – 1:1. So ging es in die Pause. Nach dem Wechsel war es dann ein höhepunktarmes Spiel, Torchancen ergaben sich nur wenige. Bis Nils Fischer sich in der 65. Minute bei einem Konter den Ball schnappte, allein auf das Tor zustrebte und das 2:1 schoss. „Wenn du vorn dabei bist, machst du so ein Ding, wenn du hinten stehst eben nicht“, zitierte Schuch Trainer Horst Brandner, der mit Team einmal mehr zufrieden war. (©Hartmut Wenzel)

SG Aulatal: Lepper – Muratidi, Henninghausen, S. Müller, P. Honstein, Wernick, D. Naumann (60. Kozik), Fischer, A. Honstein, Wozniak (75. Wozniak), Krapp

Tore: 0:1 Henninghausen (16.), 1.1 Wirsing (30.), 1:2 Fischer (65.)

 

Kirchenkonzerte in Oberaula und Ziegenhain

 
 

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Klangreise gebeten. (ani)

 

Besinnlich und heiter

Für Mütter in der Ukraine – ein Konzert zum Muttertag in der Kirche zu Hausen

Hausen. An diesem Muttertag war die Kirche nahezu so voll wie sonst nur an Weihnachten. „Das hat mal wieder richtig gut getan in diesen Zeiten“, so die überwiegende Meinung der Besucher. Besinnlich und heiter unterhielt der Geschichtenerzähler und Liedermacher Hans-Heinrich Conradi sein Publikum für Anderthalbstunden. „Mein erstes Konzert nach über zweieinhalb Jahren Corona-Pause ist für mich ziemlich aufregend“, so Conradi. Viel von Familie, Freunden, Ausbildung und seiner Herkunft aus Untergeis, gab der Barte in seinen Liedern preis: Eine Huldigung an die Mutter im Dialekt, dem Vater zum Geburtstag oder der befreundeten Grand Dame zum 90sten, fanden sich im Repertoire des Künstlers wieder. Auch ein Lied, das er zu seiner Silbernen Konfirmation geschrieben hatte. Seine Ode an den Fußball ließ die Herzen der Eintracht Fans in Hausen höherschlagen und brachte Stadionstimmung in den Kirchenraum.

Doch auch das Besinnliche fand seinen Platz. „Eine Veranstaltung wie diese war nach langer Pause endlich wieder möglich und nötig“, so Donata Schenck zu Schweinsberg. Sie wies als Mitinitiatorin der Veranstaltung auf die Situation der Mütter in der Ukraine hin, deren Männer und Söhne sich im Krieg befinden: „Wir helfen nicht, wenn wir besorgt und untätig zuhause sitzen.“

Zum Ausklang im Anschluss an das Konzert lud sie zu einem Imbiss und Dämmerschoppen ein. So traf sich das Dorf, wie in alten Zeiten, zu gespendetem Wein, Suppe und Schwätzchen. Kein Eintrittsgeld, sondern um Spenden wurde gebeten.  Von den Einnahmen wird medizinisches Material, Verbände, Medikamente besorgt. Diese werden Ende Mai mit einem Hilfstransport an ein Krankenhausa in Mykolajiw (Ost-Ukraine) gehen. 

Trotz der fröhlichen Feier, wurde an diejenigen gedacht, die sich eine „schönere Welt wünschen“. (©Heike Knauff-Oliver)

Fotos: Jörg Albert