Ständchenspielen zur Kirmes 2022

Die Zukunft unseres Dorfes mitgestalten aber hierbei die Tradition nicht vergessen, das ist die Aufgabe, der sich der Hausener Verein für Heimat und Brauchtum e.V. verschrieben hat. Deshalb haben wir im Jahr 2009 wieder das traditionelle Ständchenspielen zur Kirmes eingeführt und konnten in den vielen vergangenen Jahren erleben, wie viele, vor allem ältere Hausener sich darüber freuten, dass die Kirmes zu ihnen nach Hause kam. 2020 und 2021 musste leider wegen „Corona“ ausfallen.

Am Kirmes-Samstag, dem 16. Juli wird nun endlich wieder eine Blaskapelle ab 8:30 Uhr durch Hausen ziehen und vor jedem Haus, wenn gewünscht, ein Kirmesständchen spielen. Wir starten vom Sportplatz aus und ziehen zuerst durch das Kerndorf. Im Anschluss (ca. 13:00 Uhr) gehen wir ins „Neubaugebiet“ und wenn dann noch Zeit ist, werden wir eine Runde durch das „Feriengebiet“ drehen.

In diesem Jahr wird unser Zeitplan jedoch etwas durcheinandergewirbelt. Die Kapellen, die überhaupt noch Ständchen spielen sind in den letzten 2 Jahren weniger geworden. Da wir aber auf die gewohnte musikalische Qualität nicht verzichten wollten, haben wir wieder eine Abordnung von „Blech-Quadrat“ gebucht, die allerdings am späten Nachmittag bei einem anderen Event spielen muss. Das hat zur Folge, dass wir früher beginnen und gegen 15:30 Uhr unser Ständchenspielen beenden werden und wir deshalb unsere Verweildauer vor den einzelnen Haushalten auf das nötige Maß beschränken müssen. Es wäre deshalb sehr hilfreich, wenn sich die einzelnen Straßen evtl. an zentralen Punkten treffen, um gemeinsam den Kirmesbeginn zu feiern. Wir hoffen hierfür um Ihr/Euer Verständnis.

Hierbei bitten wir Sie um eine Spende für die Kapelle und sollte zum Ende noch etwas übrig sein, werden wir die Burschenschaft zum Frühschoppen am Sonntag morgen mit einem Geldbetrag unterstützen.

Zusätzlich werden wir ebenfalls nachfragen, ob der wieder geplante „Hausen-Kalender 2023“ zum Jahresende bestellt werden soll. Das „Erfolgsmodell“ hat mittlerweile eine Auflage von 140 Stück, Tendenz steigend.

Wie auch in den letzten Jahren geschehen, wollen wir auch in diesem Jahr die seit dem Jahr 2020 in Hausen zugezogenen Neubürger am Sonntagmorgen im Kirmeszelt besonders begrüßen. Wer von unseren Neubürgern gerne „offiziell“ in die Dorfgemeinschaft aufgenommen werden möchte, kann sich gerne über das Kontaktformular auf unserer Homepage:   www.Hausen-Aulatal.de   anmelden oder einfach im Festzelt ab 10.30 Uhr vorbeikommen.

Die Tradition „Aufnahme in den Männerbund“ möchten wir am Sonntag morgen ebenfalls weiter führen. Wir bitten deshalb alle Paare, die sich ab dem 21.07.2019 „getraut“ haben, sich ebenfalls über unsere Homepage anzumelden. Diese Zeremonie beinhaltet etwas besonderes, deshalb ist ein vorherige Anmeldung unbedingt nötig.

 

Nun noch einige Anmerkungen unser Dorf bzw. unseren Verein betreffend:

1.) Für unseren Kalender 2023 wollen wir auch „Häusner Vorgärten“ zum Thema machen. Hierfür bitten wir alle Gartenliebhaberinnen und  Gartenliebhaber Fotos von ihren Gärten zu machen und bis zum 30. September an hausenkalender2023@t-online.de zu senden. Die Kalenderjury wird die besten/schönsten Fotos auswählen und im Kalender 2023 veröffentlichen.

2.) Der Heimatverein plant, auf der Fläche des leider maroden und deshalb entfernten Holz-Leiterwagens vor Nuhn´s Saal eine Holzskulptur des Motorsägenkünstlers Jürgen Schulz herstellen zu lassen. Bisher ist sich der Vorstand noch nicht klar darüber, wie die Skulptur aussehen soll. Wir würden uns ebenfalls hier über Vorschläge der Hausener Bürger sehr freuen. Vorschläge und Ideen gerne über unsere Homepage www.Hausen-Aulatal.de oder an unseren Ortsvorsteher und Vereinsvorsitzenden Jörg Albert.

3.) Die Auflage unseres Kirchenbuches über die Entstehung und Geschichte unserer Häusner Kirche ist vergriffen. Wir überlegen, eine weitere Auflage drucken zu lassen, möchten uns aber vorher gerne ein Bild über den Bedarf an weiteren Büchern machen. Das umfangreiche Werk ist zu einem Preis von 17,50 Euro zu erwerben. Wer Interesse hat, bitte melden auf unserer Homepage oder bei Karl-Heinz Klinger

Wir wünschen Ihnen und der Burschenschaft eine schöne Kirmes bei hoffentlich gutem Wetter.

(© Herbert Heinisch)

 

Ihr Hausener Verein für Heimat und Brauchtum e.V.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, verehrte Gäste,

nach drei Jahren findet am kommenden Wochenende wieder eine „normale“ Kirmes im Festzelt auf dem Sportplatz in Hausen statt.

Es gab zwar bereits im Vorjahr wieder eine kleinere Kirmes in Form eines Biergartens, aber diesmal wird in Hausen wieder so gefeiert, wie vor der Corona-Pandemie.

Dazu grüße ich als Bürgermeister der Gemeinde Oberaula alle Besucherinnen und Besucher der Kirmes und die Burschenschaft Hausen ganz herzlich.

Wie üblich beginnt die Kirmes in Hausen am Donnerstag mit einem unterhaltsamen Dorfabend, der in diesem Jahr unter dem Motto „Italien“ steht und zu dem einige Auftritte örtlicher Vereine und Gruppen sowie „DJ Christoph Z.“ beitragen werden.

Am Freitag findet eine große Disco-Party mit dem Discoteam „FES“ statt.

Der Samstagabend steht ganz im Zeichen des großen Burschenschaftstreffens mit der Cover-Rockband „bÄckside“.

Am Sonntag findet der traditionelle Frühschoppen mit Freibier statt, bei dem in diesem Jahr die „SCHWÄLMER JUNGS“ für Stimmung sorgen werden.

Nachmittags wird Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten und die Kirmes dann langsam ausklingen.

Persönlich und im Namen der Gemeindegremien danke ich der Burschenschaft Hausen für die Ausrichtung der Kirmes und wünsche dem Veranstalter und allen Kirmesbesuchern, bei hoffentlich sonnigem Wetter, gute Unterhaltung und einige fröhliche und unterhaltsame Stunden im Festzelt auf dem Sportplatz Hausen.

Herzlichst
Ihr
Klaus Wagner
Bürgermeister

Zum 100-mal spendete Jürgen Manz sein Blut

Auch beim letzten Blutspendetermin im Juni 2022 konnten wieder einige Mehrfachspender ausgezeichnet werden. 125-mal spendete Herbert Stroh aus Christerode, 120-mal Karl-Heinz Klinger aus Hausen und 100-mal Jürgen Manz aus Friedigerode ihr Blut beim Deutschen Roten Kreuz. Alle Spenderinnen und Spender bekamen einem Präsent des Ortsvereins sowie eine Grillzange vom Blutspendedienst.

Für seine 100. Blutspende erhielt Jürgen Manz zusätzlich eine Ehrenurkunde sowie eine Ehrennadel und eine persönlich gestaltete Armbanduhr.

Weiterhin wurden Thomas Diehl für die 40., Tobias Knoch für die 25. und Christian Albert für die 10. Blutspende geehrt.

Insgesamt kamen 115 Spender in die Mehrzweckhalle in Oberaula, darunter auch wieder 6 Erstspender. Das Deutsche Rote Kreuz Oberaula bedankt sich herzlich bei allen Blutspendern für ihr Engagement.

Auch bei den ehrenamtlichen Helfern, die wie immer für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben, bedankt sich das DRK ganz herzlich.

Bereitschaftsleiterin Helga Peter (m.) ehrt Vanessa Korth (li.) für ihre 50. Spende und Karolin Manz (re.) für ihre 10. Spende

(v.li.n.re.) Jasmin Heußner 1. Spende, Holger Grimm 10., Jürgen Manz 100., Karl-Heinz Klinger 120, Heinz Stroh 125. mit Bereitschaftsleiterin Helga Peter.

Lieder singen, Kaffee trinken

Zu einem musikalischen Stelldichein lud am gestrigen Freitag Donata Schenck zu Schweinsberg mit der Stiftung „daHeim im Leben“ Seniorinnen und Senioren in die „Klinger-Scheune“ in Hausen ein.

Bei einem musikalischen Stelldichein wurden gemeinsam alte Volkslieder, bei Saft, Kaffee, Waffeln und Eis, gesungen. Mit Drehorgelbegleitung von Hessen Helmut und Ulla spielte sich das Ehepaar Hofmann gutgelaunt in die Seniorenseelen. Viele Volkslieder, modere und klassische Lieder und Melodien gaben sie zum Besten.

„Singen ist für die Seele gut und beugt auch der Demenz vor“, sagt Donata Schenck zu Schweinsberg.

Die Senioren, mit ihrem Sprecher Wolfgang Hartwig, waren sich am Ende einig, dass dieses Event unbedingt wiederholt werden sollte.

Fotos: Christiane Battenberg und Wolfgang Hartwig

Bickhardt Bau AG unterstützt das Ehrenamt in den Regionen mit Glücksbotschafter-Aktionen

Das neues Spielgerät auf dem Spielplatz im Neubaugebiet von der Bickhardt Bau AG finanziert

Die in Kirchheim anansässige Firma Bickhardt Bau feierte im vergangenen Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.

Als Komplettanbieter im Verkehrswegebau schreibt Bickhardt Bau seit nunmehr fünf Jahrzehnten eine beispielhafte Erfolgsgeschichte. Sie entwickelte sich von einem kleinen regionalen Baubetrieb mit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer bundesweit agierenden mittelständischen Unternehmensgruppe mit 2.500 Beschäftigten und einer Jahresbauleistung von 500 Millionen Euro.

Für das Jubiläumsjahr hatten sich der Vorstand und die Geschäftsführung etwas Besonderes ausgedacht; nämlich als Geburtstagskind nicht nur beschenkt zu werden, sondern gerne auch andere zu beschenken.

Die mit 50.000 Euro dotierte Glücksbotschafter-Aktion startete Bickhardt Bau zu Beginn des Jubiläumsjahres.  Hierbei wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen, soziale und ehrenamtliche Projekte aus ihrem persönlichen regionalen Umfeld vorzustellen, um diese dann durch die Glücksbotschafter-Aktion finanziell mit zu unterstützen.

Leopold Glebe, Kerstin Schwalm und Ortsvorsteher Jörg Albert bei der Inbetriebsnahme des neuen Spielgerätes

Aus den vielen Einsendungen wurde auch der Vorschlag von Kerstin Schwalm ausgelost. So wurde durch Kerstins Initiative ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz im Neubaugebiet von Hausen aufgestellt. Thomas Glebe, Einkäufer der Bickhardt Bau AG, besorgte alles Nötige, um diese Glücksbotschafter-Aktion zum Erfolg werden zu lassen.

Die Erd- und Aufbauarbeiten übernahmen Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs. Der TÜV hatte keine Beanstandungen und nahm das Spielgerät ab. So konnte am letzten Dienstag (21.06.2022) in Anwesenheit von Mitgliedern des Gemeindevorstandes, Vertretern der zuständigen Ausschüsse und des Ortsbeirates sowie von Kerstin Schwalm und Thomas Glebe die feierliche Übergabe stattfinden. Der neue Kletterturm wurde zum Spielen freigegeben.

Bürgermeister Wagner und Ortsvorsteher Albert bedankten sich herzlich bei der Bickhardt Bau AG und überreichten der Initiatorin Kerstin Schwalm einen Präsentkorb mit heimischen Spezialitäten.

Von der Bickhardt Bau AG, Thomas Glebe und Kerstin Schwalm (v.li.), Platzwart Karl-Heinz Hellwig (3.v.re.), mit den örtlichen Mandatsträgern der Gemeinde Oberaula. (Fotos: Patricia Krey)

29. Juni 2022

Erhebliche Aufwertung für den Kinderspielplatz in Hausen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Spielgeräteeinweihung.

Fast genau ein Jahr nach der Übergabe einer entsprechenden schriftlichen Zusage zur Finanzierung eines größeren Spielgerätes auf dem Kinderspielplatz in Oberaula-Hausen wurde nun das mit Mitteln der Firma Bickhardt Bau, Kirchheim, beschaffte Spielgerät offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Mit dabei waren die Mitglieder des Ortsbeirates Hausen, des Ausschusses für Familie, Freizeit und Kultur der Gemeindevertretung Oberaula, Bürgermeister Klaus Wagner, die Initiatorin Kerstin Schwalm und Thomas Glebe als Vertreter der Firma Bickhardt Bau.

Im vergangenen Sommer und Herbst wurde ein auf den Spielplatz und auch in den finanziellen Rahmen passendes Spielgerät ausgewählt. Nach der Lieferung des Spielgerätes wurden die Aufbauarbeiten im Frühjahr 2022 durchgeführt und das Spielgerät auch gesetzeskonform für die Nutzung auf diesem öffentlichen Spielplatz freigegeben.

Anlässlich des 50jährigen Firmenbestehens hatte Kerstin Schwalm, Mitarbeiterin der Firma Bickhardt Bau, im Vorjahr dieses Projekt zur Förderung durch ihre Firma vorgeschlagen.

Ortsvorsteher Jörg Albert und Bürgermeister Klaus Wagner danken der Initiatorin Kerstin Schwalm.

Zusammen mit neun weiteren Förderprojekten wurde der Vorschlag von Kerstin Schwalm ausgewählt und damit ein zusätzliches Spielgerät mit einem Wert von mehr als 5.000 Euro beschafft. Die Gemeinde übernahm die Montagekosten und somit ist der Kinderspielplatz in Hausen sehr gut ausgestattet und freut sich auf kleine Nutzerinnen und Nutzer aus der gesamten Gemeinde Oberaula.

Anlässlich der Einweihung des neuen Spielgerätes dankte Bürgermeister Wagner allen, die dazu beigetragen haben, dass der Kinderspielplatz in Hausen sich in einem so tollen Zustand befindet. Dazu zählt, neben Frau Schwalm und der Firma Bickhardt Bau, insbesondere auch Spielplatznachbar Karl-Heinz Hellwig, der sich in vorbildlicher Weise um die Pflege des Spielplatzes (insbesondere Grünschnitt) kümmert.

Frau Schwalm, die letztlich die Idee für das neue Spielgerät hatte, erhielt einen Präsentkorb der Gemeinde als kleines Dankeschön.

22. Juni 2022

Steinzeitfreunde Hausen

Steinzeit und Kunst am Sonntag den 26.Juni

ab 14 Uhr am Steinzeitplatz neben dem Sportplatz Hausen.

Die Steinzeitfreunde Hausen präsentieren ein Kunstwerk aus der Altsteinzeit, was vor 150 0000 gefertigt wurden. Herr Walter Höhn aus Borken hat es in den 80er Jahren auf dem Birket gefunden. Erst jetzt ist es wissenschaftlich untersucht worden. Es zählt somit zu den ältesten Kunstwerken Europas.

Noch weiter Artefakte aus der Altsteinzeit, die von der Fundstelle Birket stammen, werden gezeigt.

Es werden Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsener angeboten:
  • Feuer machen mit Zunder und Pyrit oder dem Feuerquirl
  • Fladen auf der Ziegel, oder Stockbrot überm Lagerfeuer
  • Steinzeitschmuck herstellen, Bohren, Sägen hacken mit Steinzeitwerkzeug
  • Ein Steinzeitzelt wird zusammen mit Besuchern aufgebaut
  • Speerschleuderwerfen

Es wird deftiges und süßes Essen, sowie Getränke, zu steinzeitlichen Preisen, angeboten.

Für Kinder und aktive Erwachsene ein Event in der Natur.

Der Eintritt ist frei.

 

   Ein Gesicht aus der Altsteinzeit


Dieses Steinzeit-Gesicht wurde in Hausen gefunden. Foto: Walter Höhn

Hausen – Eine Zeitreise in die Steinzeit kann man am Sonntag, 26. Juni, von 14 bis 18 Uhr in Hausen neben dem Sportplatz unternehmen. Unter anderem gibt es dort eines der ältesten Kunstwerke Europas zum ersten Mal öffentlich zu sehen. Das bearbeitete Stück Stein, das ein menschliches Gesicht zeigt, wurde von Walter Höhn in den 1980er Jahren auf dem Birket gefunden, erklärt Uwe Bickert. 40 Jahre lang stand das Objekt der Forschung zur Verfügung, jetzt wird es öffentlich gezeigt. Der Birket ist eine altsteinzeitliche Fundstelle. Menschen haben dort bereits vor einer halben Million Jahren Steine für die Werkzeugherstellung geholt.

Außerdem werden Steinzeit-Aktivitäten angeboten. Besucher können Steinzeit-Schmuck basteln oder lernen, wie man ein Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug entfacht.

Zur Stärkung gibt es Speisen vom Grillfeuer und Getränke. Der Eintritt ist frei. (hz-red/zac)