Geld aus dem Son­der­ver­mö­gen für Kita

Schwälmer Allgemeine

Donnerstag, 2. Juli 2026
Ober­au­laDie Ge­mein­de Ober­au­la er­hält aus dem Son­der­ver­mö­gen des Bun­des in einer ers­ten Tran­che 1,144 Mil­lio­nen Euro. Die Ver­tei­lung re­gelt das Län­der- und Kom­mu­nal-In­fra­struk­tur­fi­nan­zie­rungs­ge­setz.

Die Man­dats­trä­ger be­schlos­sen in ihrer Sit­zung im Dorf­ge­mein­schafts­haus in Frie­di­ge­ro­de ein­stim­mig bei drei Ent­hal­tun­gen, das Geld auf Vor­schlag von Bür­ger­meis­ter Klaus Wag­ner voll­stän­dig für die Er­wei­te­rung der Kita „Son­nen­schein“ und den Wald­kin­der­gar­ten „Au­la­ta­ler Wald­füch­se“ ein­zu­set­zen.

Hes­si­sche Kom­mu­nen er­hal­ten ins­ge­samt 4,7 Mil­li­ar­den Euro aus dem Bun­des­son­der­ver­mö­gen. Drei Mil­li­ar­den wer­den in der ers­ten, 1,7 Mil­li­ar­den in der zwei­ten Tran­che ver­teilt. Ge­för­dert wer­den Pro­jek­te in den Be­rei­chen Ver­kehr, Bil­dung, Di­gi­ta­li­sie­rung, Ge­sund­heit und Be­völ­ke­rungs­schutz.

Wag­ner be­grün­de­te sei­nen Vor­schlag damit, dass für einen Teil der In­ves­ti­ti­on keine zu­sätz­li­chen Kre­di­te nötig seien und der Haus­halt ent­las­tet werde. Ein Kre­dit in glei­cher Höhe würde die Ge­mein­de über 20 Jahre ins­ge­samt 1,66 Mil­lio­nen Euro kos­ten und den Haus­halt jähr­lich mit etwa 84.000 Euro be­las­ten. Die Kom­mu­nen kön­nen selbst ent­schei­den, für wel­che Pro­jek­te sie die Mit­tel ver­wen­den. Ziel des Pro­gramms ist es, die öf­fent­li­che In­fra­struk­tur zu ver­bes­sern, das Wirt­schafts­wachs­tum zu stär­ken und In­ves­ti­ti­ons­rück­stän­de ab­zu­bau­en

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert