In Oberaula gab es Grund zum Feiern

40-jähriges Dienstjubiläum von Elke Saurwein am 01.08.2022

v.l.n.r.: Personalratsvorsitzende Anja Köllner, Elke Saurwein, I. Beigeordneter Lothar Maurer

Die Verwaltungsfachangestellte Elke Saurwein blickte an diesem Tag auf eine 40-jährige Tätigkeit in der Gemeinde zurück.

Ihre Ausbildung absolvierte Frau Saurwein von 1982 bis 1985 im Oberaulaer Rathaus. Nach ihrer Ausbildung wurde Sie als Verwaltungsfachangestellte übernommen.

Nach einer kurzen Elternzeit war sie bis 2007 im Einwohnermeldeamt, Passamt und im Vorzimmer des Bürgermeisters mit 20/25 Wochenstunden tätig.

Ab Mai 2007 wurde ihre wöchentliche Arbeitszeit auf 39 Stunden erhöht, da Frau Saurwein zusätzlich die Erfassung und Bewertung des Anlagevermögens zur Einführung der Doppik übertragen wurde.

Im Jahr 2009 wurde Sie zur Standesbeamtin ernannt und war bis 2012 im Standesamt und in der Gemeindekasse beschäftigt.

Ab Mai 2012 wechselte die Jubilarin wieder in das Vorzimmer des Bürgermeisters und war weiter als Standesbeamtin tätig.

Ab Oktober des Jahres arbeitete sie an einem Wochentag für den gemeinschaftlichen Standesamtsbezirk der Gemeinden Oberaula, Ottrau und Neukirchen.

Zusätzlich hat sie umfangreichen Arbeiten als Kindergartensachbearbeiterin übernommen

Der erste Beigeordnete Lothar Maurer dankt Elke Saurwein sehr herzlich für die lange Treue zum Rathaus und die engagierte und zuverlässige Arbeit im Rathaus. Er erwähnte, dass er auch der Verwaltung für eine Mitarbeiterin gratuliert, die in Haltung und Pflichterfüllung ein überaus vorbildliches Beispiel ist.

 

See- und Lichterfest fällt wegen hoher Brandgefahr aus

OberaulaDas See- und Lichterfest Oberaula muss in diesem Jahr ausfallen: Geplant war das Spektakel am Osterteich für kommenden Samstag, 13. August. Viele Vereine und ehrenamtliche Helfer hatten das Fest zusammen mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein, der Bundeswehr und den Feuerwehren vorbereitet.

Geplant war neben der Illumination des Areals durch Kerzen auch ein Feuerwerk. Gerade das macht den Organisatoren aber jetzt so große Sorgen, dass sich die Gemeinde am Dienstagmorgen dazu entschied, das Lichterfest abzusagen. „Die Brandgefahr ist einfach viel zu hoch, auch in den kommenden Tagen wird kein Regen erwartet“, heißt es aus dem Rathaus.

Beinahe täglich war es im Juli irgendwo im Kreisgebiet zu Vegetationsbränden gekommen, die Feuerwehren sind in höchster Alarmbereitschaft. (sro)

Montag, 08. August 2022

Luca Eckhardt trifft vierfach für SG Aulatal

Nach neun Minuten stand es bereits 2:0 für die Gäste. „Schnell umgeschaltet, effektiv gekontert“ – so beschrieb SG-Trainer Martin Friedrich das Vorgehen seiner Elf, die zudem mannschaftlich geschlossen agierte. Beide Male war Eckhardt zur Stelle. „Es braucht aber auch immer einen Mitspieler, der ihn entsprechend einsetzt“, lobte Friedrich das gesamte Team.

Kurz vor der Pause legte Eckhardt noch einmal nach und schaffte damit eigentlich schon die Vorentscheidung. Doch nach dem Seitenwechsel war es ein anderes Spiel: Fulda machte Druck, Aulatal sah sich in die Defensive gedrängt, verteidigte den Vorsprung aber mit Geschick. Scholz brachte die Gastgeber zwar auf 1:3 heran, doch da war ja noch Luca Eckhardt. Einen Fehler der Fuldaer im Spielaufbau nutzte er zu einem erneuten Konter und zum Endstand.

„Zwei Spiele, zweimal waren wir eigentlich kein Favorit, zweimal gewonnen“ – Martin Friedrichs Resümee hätte zufriedener nicht ausfallen können. (rai)

Aulatal: Lepper – P. Honstein, Müller, Hennighausen, S. Schuch, Fischer, A. Honstein, Piranty (65. Hahl), Weber (50. Wernick), Eckhardt, Krapp (87. T. Fälber).
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Eckhardt (3., 9., 42.), 1:3 Scholz (57.), 1:4 Eckhardt (74.)

Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu verreisen! Wir reisen in diesen Sommer durch unser Kirchspiel Oberaula-Breitenbach. Dabei werden uns die verschiedenen Kirchen der Orte vorgestellt.

Begonnen haben wir am 24. Juli in der Kirche zu Breitenbach und besuchen dann jeden Sonntag eine andere Kirche unseres Kirchspiels. Wenn Ihnen Fahrgelegenheiten fehlen, sprechen Sie die Kirchenvorsteher Ihrer Gemeinde an.

Wir freuen uns auf nette Begegnungen und interessante Gespräche am kommenden Sonntag in Ibra.

07.08.2022 10.30 Uhr Ibra
14.08.2022 10.30 Uhr Machtlos
21.08.2022 10.30 Uhr Hausen
28.08.2022 10.30 Uhr Friedigerode
04.09.2022 10.30 Uhr Hatterode
11.09.2022 10.30 Uhr Oberaula

 

03.08.2022

Der Unterbau als Zulieferer

Übergang von Junioren zu Senioren generieren

Auf in die Zukunft: das U23-Trio Niklas Herget, Florian Roth und Peter Liebermann (von links) – Foto: Verein

Es ist ein altbekanntes Lied: Die Stärke eines Vereins zeigt sich in seiner Nachwuchsarbeit. Das gilt auch für die in die Regionalliga Südwest aufgestiegene SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Und die gibt in dieser Hinsicht ein gutes Bild ab. Die U-Teams – wie sie umgangssprachlich genannt werden – stehen exponiert da. Die U23 erreichte in der vergangenen Runde Platz fünf der Verbandsliga, und auch Auftreten und Platzierungen der U19, U17 und U15 in den Hessenligen konnten sich sehen lassen. In Folge eins geben Florian Roth, Trainer der U23, und Joachim Krienke, Vorstandsmitglied und Vorstand des Nachwuchsförderzentrums, Einblicke. 

Es sind keine leeren Worte, wenn Florian Roth sagt: „Priorität hat immer die Ausbildung für die erste Mannschaft. Es ist das Konzept des Vereins, dass wir den Übergang vom Junioren- hin zum Seniorenbereich generieren.“ Und niemand scheint dafür besser geeignet als Roth. Er weiß, wovon er spricht, spielte er zu seiner Jugendzeit doch beim KSV Baunatal und im Männerbereich beim einst renommierten SC Neukirchen. Mit der U23 der SG Barockstadt wurde er in der vergangenen Verbandsliga-Saison Fünfter – und nicht ohne Stolz fügt er hinzu: „Wenn man unsere Platzierung des Vorjahres sieht, sind Konzept und Ausrichtung der SGB eine erfolgreiche Geschichte.“

Vor Kurzem schafften gleich acht Spieler der von Stanislav Szilagyi trainierten U19 den Sprung in die U23 – und einem  von ihnen gelang noch mehr: Innenverteidiger Robin Fabinski gehört ab sofort fest zum Regionalliga-Kader. Niklas Budesheim indessen musste den Weg zurück antreten. Vorerst. Denn Roth erklärt: „Er kann bei uns in der U23  Spielpraxis sammeln und hat die Gelegenheit, sich durch gute Leistungen weiterhin zu empfehlen.“ Jeder sei quasi seines Glückes Schmied, bemerkt Roth. Auch aktuell befinden sich in Roths Team Spieler mit Perspektive. Namen mag er nicht nennen, betont aber: „Es sind gute Jungs dabei.“ Und wenn der Oberaulaer einen seiner Jungs im Städtischen Stadion bei der Ersten spielen sieht, „dann macht mich das in gewisser Weise stolz“.

Zusammenschluss zur SG Barockstadt verlief reibungslos

Einst war Joachim Krienke ein bekannter Vorstopper bei Borussia Fulda, mit Martin Hohmann ging er gar auf einjährige Erfahrungs- und Entdeckungsreise zum SV Wehen. Heute gehört er nicht nur dem SGB-Vorstand an – er steht auch dem Nachwuchsförderzentrum vor. Erst im vorigen Jahr ging der JFV Viktoria Fulda, der seit 2013 als Zusammenschluss mit der SG Bronnzell und dem TSV Lehnerz bestand, auch im Juniorenbereich in die SG Barockstadt über. „Das verlief reibungslos“, betont Krienke – und er blickt voller Stolz auf das erste Jahr des SGB-Nachwuchses zurück. „Die Mannschaften haben allesamt die Klasse in ihren Hessenligen halten können. Die U17 hat als Höhepunkt im Hessenpokal-Halbfinale vor 1.000 Zuschauern den Bundesligisten Eintracht Frankfurt geschlagen.“

250 Aktive beherbergt die SG Barockstadt, 30 Trainer sind da für die Junioren, 15 Mannschaften sind im Spielbetrieb. Ziel sei es laut Krienke nicht nur im Leistungsbereich von U19 und U17 – A- und B-Junioren – gut dazustehen und in jeder Altersklasse eine Mannschaft zu stellen. „Wir wollen auch den Breitensport fördern und bald eine U18 auf die Beine bekommen.“ Zentraler Punkt sei auch, so verdeutlicht Krienke, „dass unsere Jungs die Farben der SG Barockstadt kennen. Dass sie sich identifizieren. Das ist auch unsere Aufgabe“.

Knut Seuring als Weiterbilder: für den Nachwuchs und die Trainer

Der 63-Jährige freut sich über weitere Impulse. Er ist froh, im U-Bereich jetzt einen Athletik-Trainer anbieten zu können. Außerdem sei die Kooperation mit den Talentgruppen des Domgymnasiums noch einmal verstärkt worden. Und in Knut Seuring, in der vergangenen Saison neben Andreas Maronn bei der U16 tätig, könne man einen fachlich ausgezeichneten Trainer für die Aus- und Weiterbildung einsetzen. Der Petersberger Seuring bietet ein Bestentraining für jede Mannschaft im Nachwuchsbereich an – und auch die Trainer können sich weiterbilden. Einmal im Monat findet hierfür ein Schulungstraining statt. Ob Krienke noch einen Wunsch hat? Ja. Im Namen der Jugendabteilung möchte er sich bei allen Sponsoren für den Nachwuchs bedanken. (wk)