08.02.2023

Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion

Bei mehreren schweren Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion sind nach aktuellen Informationen (Stand: Dienstag, 07. Februar 2023) mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. – Foto: Prexel

Bei mehreren schweren Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion sind nach aktuellen Informationen (Stand: Dienstag, 07. Februar 2023) mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen, tausende Menschen sind verletzt. Die Lage vor Ort ist dramatisch, das Ausmaß des Grauens noch nicht abzusehen: Die Rettungskräfte und Helfer vor Ort sind im Dauereinsatz. Das Deutsche Rote Kreuz stimmt aktuell Hilfsmaßnahmen unter Hochdruck gemeinsam mit den Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ab, um die bereits angelaufenen Soforthilfemaßnahmen vor Ort so zielgerichtet wie möglich zu unterstützen.

In den frühen Morgenstunden des 6. Februar ereignete sich eines der stärksten Erdbeben, die jemals gemessen wurden. Die Beben und diverse Nachbeben haben schreckliche Auswirkungen für Menschen im Südwesten der Türkei sowie dem Nordwesten Syriens. „Wir verfolgen die schlimmen Ereignisse mit großer Bestürzung und sind in Gedanken bei den Betroffenen“, sagt Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Präsidentin des DRK Kreisverbands Fulda, und erklärt weiter: „Die Menschen in den Katastrophenregionen in der Türkei und Syrien brauchen nun dringend humanitäre Hilfe. Deshalb haben wir und auch auf Wunsch aus der heimischen Bevölkerung ein regionales Spendenkonto eingerichtet.“

Helferinnen und Helfer des Türkischen Roten Halbmondes (TRH) und des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes (SARC) waren bereits unmittelbar kurz nach dem ersten Beben in den jeweiligen Gebieten aktiv, um die betroffenen Menschen zu versorgen. Der TRH engagiert sich aktuell insbesondere in der psychosozialen Notfallversorgung, der Lebensmittelversorgung und in der Bereitstellung von Blutkonserven. Der SARC leistet Erste Hilfe und unterstützt Rettungs- und Bergungsarbeiten Verletzter und Verstorbener. Die winterlichen Bedingungen erschweren die Arbeit der Helfenden immens. DRK Fulda richtet Spendenkonto ein. (pm)

Spendenkonto:

DRK Kreisverband Fulda e.V.

Sparkasse Fulda: DE98 5305 0180 0000 0840 95

Stichwort: Nothilfe Erdbebengebiet Türkei Syrien

 

Der neue Champion heißt SG Aulatal

Sieger des ReserveCups 2023: SG Aulatal – Fotos: Gerhard Manns

Ein glanzvoller Abschluss

Ein verdienter Sieger, packende Spiele, 575 Tore und erneut viele Zuschauer – die 29. Auflage des Hallenfußballturniers um den ReserveCup war einmal mehr ein voller Erfolg für den Veranstalter.

Die Aulataler gehören beim ReserveCup zu den Stammgästen. In der „Ewigen Tabelle“ des Turniers liegen sie auf dem vierten Rang. Zweimal haben sie das Turnier gewonnen. Das erste Mal bei der 20. Auflage in 2017, einmal kamen sie unter die letzten Vier, achtmal scheiterten sie im Achtelfinale oder der Zwischenrunde. „Alle Achtung, was die in Ransbach auf die Beine stellen“, lobte Max Schuch aus dem Aulataler Führungsteam den Veranstalter TSV Ransbach. „Bei uns stand die Teamleistung im Mittelpunkt. Ich glaube, das war das Trumpf-Ass bei uns.“

Schuch durfte das erste Mal nach seiner Verletzung spielen, das machte seinen Einsatz in der Reserve möglich. „In den Jahren zuvor ging das nicht, weil ich Erste gespielt habe.“ Für den Sieg gab es einen Wanderpokal und einen Pokal, der neben einem Siegerfoto die Vitrine in Oberaula schmücken wird. Sowie ein kleines Preisgeld, das aber noch am Abend ausgegeben wurde.

Das Finale führte die zwei besten Teams des gesamten Wettbewerbs zusammen. Hier Aulatal, die nur einmal in der Zwischenrunde beim 1:1 gegen Ufhausen Punkte abgaben, dort Eiterfeld/Leimbach II, die alle Spiele der Gruppenphase und der Zwischenrunde gewannen. Gegner Eiterfeld gehörte auch deswegen zu den Favoriten, weil es mit zwei Mannschaften auftrat, die im Halbfinale auch noch gegeneinander antraten.

Während im ersten Halbfinale Aulatal fast mit der Schlusssirene den Siegtreffer durch Spielertrainer Viktor Kibenko erzielte, drückte das direkte Aufeinandertreffen der beiden Eiterfelder Teams ein bisschen die Spannung, aber nicht auf die spielerische Qualität. (Hartmut Wenzel)

Die Zeit, als es noch keine Mülltonnen gab

VON ADOLF PAUL, Edermünde-Haldorf

Gelegentlich aufkommender Ärger um das Leeren der Tonnen in den Ortschaften, erinnert mich an die Zeit um das Jahr 1950. Eine blaue Tonne wäre völlig unnötig gewesen, denn mit Altpapier konnte man noch gutes Geld verdienen.

Altmetall war ebenfalls heiß begehrt. Gleich zwei Annahmestellen gab es in Oberaula: Familie Jeppner in der Gasse am Siegersborn und Familie Goss in der Marktstraße. Fast täglich wechselten die Preise und wir Buben schauten sehr genau nach und verkauften unser Altmaterial dort, wo es am besten bezahlt wurde.

Der übrige Müll wurde auf einem ausgewiesenen Platz abgeladen. Einer davon befand sich in der Bahnhofstraße gegenüber dem Haus Bambey. So hatte ich immer genau im Blick, wenn etwas Brauchbares abgeladen wurde. Dann war Schnelligkeit gefragt und zu dieser Zeit war ich noch gut auf den Beinen. So verdienten wir Kinder unser Taschengeld. Heute ist das Gelände bebaut und nichts erinnert an eine ehemalige Müllhalde.

Zum Foto: Das kleine Haus ganz rechts im Vordergrund steht auf der ehemaligen Müllhalde an der Bahnhofstraße. Es wurde von der Familie Heinrich Lipphardt erbaut, den Eltern vom späteren Bürgermeister der Stadt Alsfeld und Landrat des Vogelsbergkreises.

  Stable Staff Award by Deutscher Galopp 2022/2023 – Deutscher Galopp (deutscher-galopp.de)

Wir freuen uns sehr, dass es Theresa Lotz ins Finale des diesjährigen Stable Staff Award von Deutscher Galopp geschafft hat!
Wir hoffen auf Eure Unterstützung und Eure Stimme für sie!
Voten sie für Theresa Lotz unter dem Link:  siehe oben
Seid dabei! Wir drücken Theresa die Daumen 🍀🐴
Vielen Dank!

Die Sieger, der zweiten Award-Ausgabe in Deutschland, stehen fest:

Christa Germann aus dem Kölner Trainingsquartier Asterblüte sowie

Jörg Thane vom Gestüt Brümmerhof sind die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter des Jahres 2022. Beide gewinnen einen Reisegutschein im Wert von jeweils 2.500 Euro.

Dustin Bambey (links) kommt zur SG Aulatal, rechts Max Schuch aus der Teamleitung. Foto: Verein

Oberaula – Fußball-Gruppenligist SG Aulatal hat zwei Neuzugänge für den kommenden Sommer bereits fest.

Mit Dustin Bambey kommt der aktuelle Mannschaftskapitän des abstiegsbedrohten Kreisoberligisten Schwarzenborn zum Gruppenligisten aus dem Aulatal. Bambey, der bereits neun Scorerpunkte (fünf Tore, vier Vorlagen) in elf Spielen für Schwarzenborn geschafft hat, ist 24 Jahre alt und gilt als talentierter Mittelfeldspieler. „Ein typischer Sechser“, wie Max Schuch aus der Mannschaftsführung anmerkt.

Philipp Rehbaum (27) kommt zurück vom Hattenbacher SV. Er stammt aus der Aulataler Jugend, war lange Zeit verletzt und will es jetzt wieder versuchen. „Wir sind immer bestrebt, eigene Talente zurückzuholen“, sagt Schuch.  wz

(v.l.n.r.) Ralf Korth, Herbert Heinisch, Thomas Balk, Heidi Jung, Hartmut Apel, Jürgen Knoch, Roland Soldan und Michael Herbst – Foto: VR Bankenverein

VR-Bankverein Unternehmensgruppe ehrt langjährige und engagierte Mitarbeiter

Die VR-Bankverein Unternehmensgruppe ehrte traditionell bei einer Feierstunde im Rahmen des Neujahrsempfangs im Lokschuppen in Bebra 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Arbeit und Treue. Die Vorstandsmitglieder der VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG Hartmut Apel, Thomas Balk und Michael Herbst bedankten sich auch im Namen des Aufsichtsrates ganz herzlich bei den Jubilaren für die langjährige Zusammenarbeit und insgesamt 635 Jahre Betriebszugehörigkeit.

„In dieser schnelllebigen Zeit sind Treue und Loyalität wichtiger denn je. Das aufgebaute Expertenwissen der Kolleginnen und Kollegen hilft, die vielfältigen Herausforderungen zu meistern, vor der die Bankenbranche steht. Denn gerade in bewegten Zeiten ist Stabilität gefragt.“ sagt Vorstandsmitglied Thomas Balk. „Wir wünschen Ihnen weiterhin nur das Allerbeste und noch viele weitere Jahre in unserer VR-Bankverein-Familie.“, so Thomas Balk weiter. Besonders stolz kann Herbert Heinisch, Filialleiter in Oberaula, sein, denn er schaut auf 45 Dienstjahre zurück.

Die Jubilare aus dem Aulatal im Überblick:

25-jähriges Dienstjubiläum: Ralf Korth
30-jähriges Dienstjubiläum: Guido Goletz
35-jähriges Dienstjubiläum: Kerstin Imhof
40-jähriges Dienstjubiläum: Ulrich Vaupel
45-jähriges Dienstjubiläum: Herbert Heinisch

𝓟𝓪𝓻𝓽𝓷𝓮𝓻 𝓭𝓮𝓻 𝓕𝓮𝓾𝓮𝓻𝔀𝓮𝓱𝓻

Eine besondere Ehrung konnte in der letzten Gemeindevetretersitzung durch Bürgermeister Klaus Wagner sowie der Feuerwehrführung ausgesprochen werden.
Die Firma Werkzeugbau Weidemann sowie die Firma Richardt Steuer- und Regelgeräte GmbH, beide mit Sitz in Oberaula, wurden als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet. Diese Firmen zeichnen sich dadurch aus, mehrere Feuerwehrangehörige zu beschäftigen und diese im Alarmfall, aber auch für Lehrgänge und Fortbildungen, unkompliziert freizustellen.
Wir sagen Danke für Eure Mitarbeit und Hilfsbereitschaft. Der Verwaltungschef und die Feuerwehr gratulierten herzlich Werner Weidemann (Bildmitte) und Daniel Schwalm (2.v.re.) zur Auszeichnung 𝓟𝓪𝓻𝓽𝓷𝓮𝓻 𝓭𝓮𝓻 𝓕𝓮𝓾𝓮𝓻𝔀𝓮𝓱𝓻.