Sankt Martin 2022 in der Kita Eulennest

Endlich konnten wir am 11.11.2022 wieder gemeinsam ganz traditionell Sankt Martin feiern.

Zur Einstimmung in den Tag frühstückten die Kinder mit Martinsgebäck und Laternen in der Kita Eulennest. Um 17.00 Uhr versammelten sich alle in der evangelischen Kirche Oberaula.

Dort empfingen uns Pfarrer Jonas Schindelmann und Kitaleitung Jutta Scheidemantel. Die Kinder waren ganz aufgeregt und gespannt. Es folgte das Martinsspiel, aufgeführt vom Elternbeirat und einer Erzieherin. Ganz still war es in der Kirche geworden, die Kinder waren von der Geschichte vom Soldat Martin, der dann zum Sankt Martin wurde, beeindruckt. Begleitet wurde der Gottesdienst musikalisch von Martin Blumenstiel mit der Trompete und den Erzieherinnen der Kita Eulennest mit Gitarre und Gesang.

Dann ging es mit den schönen Eulenlaternen zum Marktplatz um mit dem Laternenumzug durch Oberaula zu starten. Dort wartete schon Sankt Martin mit Pferd (Melina Geisel). Dank der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Oberaula konnten wir unbeschwert und abgesichert bei bestem Wetter durch die Straßen ziehen.

Ohne Regen leuchteten die Laternen wunderschön im Dunkeln. Der Laternenumzug endete am Kindergarten, wo der Elternbeirat mit vielen Helfern das Fest vorbereitet hatte. Die Gäste wurden mit Wienern im Brötchen sowie selbstgemachten Kinderpunsch und anderen warmen und kalten Getränken versorgt.

Nach langer Corona Pause durften alle Kindergartenkinder sowie deren Familien gemeinsam einen schönen Abend verbringen. Wir danken allen Helfern, Unterstützern, Eltern und Spendern ganz herzlich, die dieses Fest überhaupt erst ermöglicht haben.

Danke, dass uns diese Firmen aus Oberaula mit Spenden unterstützt haben:

Fleischerei Roth, Edeka Markt Höhnke, Rewe Markt Familie Kijaczek, Bäckerei Gronowski, Bäckerei Note, Bäckerei Café Schneider.

© Elternbeirates, Kerstin Albert

 

FN-Präsident Hans-Joachim Erbel, Caro Lux (Geschäftsführerin der Deutschen Berufsreitervereinigung), Theresa Lotz und Hannes Müller (Ausbildungsleiter Deutsche Reitschule). Foto: Hartwig

Traditionell werden in Warendorf im Rahmen der Stensbeck-Feier die Pferdewirte und Pferdewirtschaftsmeister mit herausragenden Berufsabschlussprüfungen der verschiedenen Fachrichtungen: Klassische Reitausbildung, Zucht, Haltung und Service, Westernreiten sowie Spezialreitweisen, geehrt.

167 Pferdewirte und Pferdewirtschaftsmeister erhielten in diesem Jahr mit einer Gesamtnote von 2,3 oder besser die begehrten Auszeichnungen.

Deutschlands beste Pferdewirtschaftsmeisterin 2022 wurde Theresa Lotz vom Gestüt Höny Hof.

Theresa Lotz aus Grebenau (Vogelbergkreis) bestand ihre Meisterprüfung mit der bundesweit besten Gesamtnote von 1,37.

Theresa absolvierte bereits ihre Ausbildung (2011 – 2014) zur Pferdewirtin am Gestüt Höny Hof und erhielt nach bestandener Prüfung die bronzene „Graf von Lehndorff-Plakette“. Nach der besten Meisterprüfung Deutschlands zeichnete man sie nun feierlich mit der silberne „Graf von Lehndorff-Plakette“ aus.

„Wir sind sehr stolz auf ihre Leistungen und freuen uns darauf, sie weiterhin als wichtiger Bestandteil im Team Höny Hof zu haben“, freute sich ebenfalls ihr Ausbilder und Gestütsleiter Simon Minch.

Skatbruder Jörg Albert gewinnt 7. Preisskat

Am 5. November konnten die Skatfreunde Hausen, nach 2 jähriger Corona-Pause,  insgesamt  21 Spieler zu ihrem 7. Preisskat begrüßen im Gasthaus „Zur Post“ begrüßen.

Wir waren positiv über die große Anzahl an Teilnehmern überrascht, da wir von anderen Preisskaten gehört hatten, dass sie wegen „mangels Beteiligung“ kurzfristig abgesagt werden mussten.

Zum Glück, nicht so in Hausen!

Pünktlich um 18:00 eröffneten die beiden Spielleiter Karl-Heinz Klinger und Klaus Baschnagel das Turnier und nachdem jeder Spieler eine Tisch-/Platzmarke gezogen hatte, wurden die Plätze eingenommen und die erste von drei 18er Spielrunden startete.

Mit viel Spaß und Engagement versuchte Jeder sich früh eine gute Ausgangsposition für den Turniersieg zu erspielen.

Für die 18 Spiele wurde ein Zeitlimit von 60 Minuten vorgegeben und so endete die erste Runde mit Ergebnissen, die sich der Ein oder Andere erhofft hatte oder auch nicht.

Mit jeweils kleinen Pausen, in denen Getränke und leckere kleine Speisen (z. Bsp. der bestens bekannte „Wetz-Burger“) zur Stärkung zu sich genommen werden konnte, wurden dann die Spielrunden 2 und 3 mit gleichen Zeitvorgaben beendet.

Bereits in Runde 2 stellte der spätere Sieger die Weichen für seinen Erfolg, indem er mehr als 1.100 Punkte in diesem Abschnitt erspielte.

Nach der Auswertung aller 3 Runden ermittelte der Computer schließlich den Sieger Jörg Albert, der  sich mit 2.686 Punkten und einem sagenhaften Vorsprung von 756 Punkten, vor dem Zweitplatzierten Uwe Horn mit 1.930 Punkten, den Gesamtsieg erspielte.

Die vom Gasthaus Uwe Fälber, Kirchheim gestifteten 30 l Bier suchte sich Jörg Albert als seinen Hauptpreis aus.

Dritter wurde Norbert Braun mit 1.833 Punkten, vor Hermann Döring (1.550 Pkt.) und Jürgen Eckhardt (1.546 Pkt.).

Sehr erfreulich, dass auch zwei Damen an dem Turnier teilnahmen.

Marianne Ostendorf aus Lenderscheid erspielte sich mit  970 Punkten Platz 17 und Bella Reiter, die das erste Mal an einem Skatturnier teilnahm, Platz 21.

Dieser wurde allerdings versüßt, da  Bella der von Norbert Braun dankenswerterweise gespendete Sonderpreis zugelost wurde.

Pech beim Skat – Glück beim Sonderpreis. Bella Reiter aus Hausen gewinnt hochwertigen Sonderpreis, gestiftet von Skatbruder Norbert Braun.

Nach der Siegerehrung blieben fast Alle noch ein Weilchen und ein paar Kaltgetränke zusammen.

Am Ende war es wieder ein sehr gelungener Preisskat.

Die Skatbrüder Hausen bedanken sich bei allen Spendern der zahlreichen Preise, bei den Wirtsleuten Marion, Uli und Markus Allendorf für die vorzügliche Bewirtung und nicht zuletzt bei allen Teilnehmern, die wieder sehr fair und sportlich miteinander zu einem tollen Abend beitrugen.

Terror und Rettungsdienste – Vortrag von Herrn Prof. Sefrin beim DRK Oberaula

Donata Schenck zu Schweinsberg (li.) begrüßt den „Notfallpapst“ Prof. Dr. Peter Sefrin und stellt ihn vor

 Rund 30 BürgerInnen folgten am Mittwoch, den 23.11.2022, der Einladung des DRK-Ortsvereins Oberaula in die Räume der Alten Molkerei zu einem spannenden Vortragsabend. Herr Prof. Dr. Sefrin, renommierter Notfallmediziner aus Würzburg, referierte rund 90 Minuten über das Thema „Terror und Rettungsdienste“.

„Als ich 1961 in Würzburg als Rettungssanitäter arbeitete, gab es Verletzte aus Verkehrsunfällen. Opfer von Terroranschlägen kamen damals nicht vor“, führte Prof. Sefrin aus. „Die Zeiten haben sich – nicht zuletzt nach 9/11 – deutlich verändert.“

Heute sind Terrorakte weltweit an der Tagesordnung, nicht nur im Nahen Osten, in New York, in Paris oder Nizza, sondern auch in Berlin oder Hanau traten sie auf.

Hanau ist  nicht weit von Fulda oder Oberaula, so Sefrin, und nach neuen Studien werden heutzutage 88% der Terrorakte mit  Sprengstoffen ausgeführt. Dies führt zu Verletzungen bei Terroropfern, die Kriegsverletzungen ähneln.

Dazu zählen Amputationen von Gliedmaßen mit hohen Blutverlusten, Splitterverletzungen, Rauchverätzungen – Polytraumata, also Mehrfachverletzungen,  resultieren. Besonders gefährlich sind die Auswirkungen der Druckwelle (Englisch „Blast“): Trommelfellrisse, schwere Lungenschäden und Augenverletzungen treten häufig auf.


Der Autor vieler Fachbücher Prof. Sefrin hielt einen spannenden Vortrag zum Thema Terror und Rettungsdienste

Bei Erste-Hilfe-Einsätzen sind hier immer die Weisungen der Polizei zu befolgen. Denn es besteht die Gefahr von sogenannten „Second Hits“, als von Terroristen geplanten Zweitanschlägen kurz nach dem ersten Ereignis, um weitere ahnungslose Opfer, wie Hilfskräfte im Rettungsdienst zu treffen. In diesem Kontext berichtete Herr Sefrin, dass Polizistinnen und Polizisten heute in Erste-Hilfe ausgebildet werden und routinemäßig mit entsprechendem Material ausgestattet sind, wie z. B. Verbandstoffe.

Sind Rettungsdienste und Ärzte auf diese Verletzungen und Szenarien vorbereitet?, fragte Herr Sefrin und seinen Antwort war zweigeteilt. Ja, denn beispielsweise führte das DRK jüngst Fortbildungen für Rettungskräfte in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr durch. (Die Sanitätsdienste der Bundeswehr sammelten in den Auslandseinsätzen zahlreiche Erfahrungen mit der Versorgung der o. g. Verletzungsarten.)

Nein, denn es fehlt an einer flächendeckenden Sensibilisierung in Ausbildung und Praxis im Rettungswesen.

An der anschließenden Diskussion beteiligten sich u.a. Ärzte aus Hersfeld und Hessisch-Lichtenau, DRK-Mitglieder aus Fulda und vom Kreisverband Schwalm-Eder und interessierte Bürger aus Oberaula und Nachbarorten.

Diskutiert wurden Themen wie Black-out-Szenarien und die Frage, wie sind u. a. Krankenhäuser und Leitstellen darauf vorbereitet? Welche Lehren können wir aus dem Vortrag ziehen welche Inhalte können wir ggf. in die Erste-Hilfe-Ausbildung übernehmen?

Abgerundet wurde der informative Abend, der vom Vorstand des Oberaulaer DRK-Ortsvereins unter Federführung von Freifrau Donata Schenck zu Schweinsberg aus Hausen organisiert wurde, mit einem gemütlichen Beisammensein und angeregten Gesprächen.


Marco Hille, Geschäftsführer DRK-Rettungsdienst Schwalm-Eder und Notfallsanitäterin in Ausbildung Maria Haas im Gespräch mit Prof. Peter Sefrin und Donata Schenck zu Schweinsberg

Guter Gesprächsstoff hatten auch Prof. Sefrin (re.) und die neue JRK-Leiterin Steffi Brenzel.

Prof. Dr. med. Peter Sefrin

Peter Sefrin ist ein deutscher Arzt (Anästhesiologie und Notfallmedizin), Autor medizinischer Fachbücher und Funktionär in zahlreichen Organisationen. Er prägte viele Bereiche der deutschen Notfall- und Katastrophenmedizin, gab maßgebliche Anstöße in der Entwicklung des Rettungswesens und setzte mit seinem fachlichen und politischen Einfluss wichtige Schwerpunkte in der rettungsdienstlichen Arbeit.
Er lebt in Würzburg, wo er seit 1964 an der dortigen Julius-Maximilians-Universität arbeitete, zuletzt als Oberarzt des Instituts für Anästhesiologie. Seit 1996 hat er eine Professur für präklinische Notfallmedizin inne und ist auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven klinischen Dienst im Jahr 2006 als Dozent für Notfallmedizin tätig.
Prof. Dr. med. Peter Sefrin war von (2009–2021) Bundesarzt im Deutschen Roten Kreuz. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft folgte nach dem ausscheidenden aus dem Bundesvorstand des DRK´s in diesem Jahr.